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Steve Jobs gegen Musik auf Zeit

26.04.2007 | 14:02 Uhr |

Vor der Verhandlungsrunde mit den großen Musiklabels klärt Apple-Chef Steve Jobs die Fronten. Einem Abo-Service für den iTunes Store erteilte Jobs eine Absage. Die Verbraucher wollten ihre Musik besitzen, sagte Jobs der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Verbraucher seien an Abo-Modellen nicht interessiert, sagte Steve Jobs der Nachrichtenagentur . Ein solches Geschäftsmodell wolle er zwar nicht kategorisch auschließen, bisher hätten solche Modelle allerdings keinen Erfolg gehabt, so Jobs.

Aus den Reihen der Musikindustrie waren Forderungen laut geworden, Musik im iTunes Store auch über ein Abonnement zu vertreiben. Verbraucher müssten dann eine monatliche Gebühr bezahlen, um Musiktitel anzuhören.

Nächsten Monat verhandelt Apple mit den Musiklabels Sony BMG, Universal sowie Warner über neue Verträge für den Vertrieb über den iTunes Store. EMI hatte erst kürzlich für Aufregung in der Branche gesorgt. Der Konzern bietet seine Musik über Apples Musikdienst ohne Kopierschutz als MP3-Dateien an.

Jobs zeigte sich optimistisch, dass auch die anderen Labels auf Kopierschutz verzichten werden. Ende des Jahres werde die Hälfte aller Musiktitel im iTunes Store ohne Kopierschutz angeboten, sagte der Apple-Chef.

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