Steve Jobs im Interview
Interview mit Steve Jobs von 1995, Teil 9
Apple und die Politik: Um es sich leisten zu können, jeder Schule in den USA einen Computer spendieren zu können, hatte Steve Jobs gar eine Gesetzesänderung angestrebt.
Apple hatte in Jobs Augen den Anspruch, Lifestyle-Computer zu bauen. IBM hatte mit dem PC nicht mehr gemacht, als den Apple II schlecht zu kopieren, mit dem Mac habe das kleine Unternehmen aus Cupertino gesagt: "Der PC ist nicht der Computer, den die Leute wollen. Wir zeigen mit dem Mac, was der richtige Weg ist."
Wichtig war Apple vor allem der Bildungsbereich. Das Unternehmen konnte es sich aber nicht leisten, für 100 Millionen US-Dollar jede Schule in den USA mit einem Computer auszustatten, also bemühte sich Jobs persönlich um eine Gesetzesänderung, die Spenden an Schulen finanziell erleichtern sollte. Das Gesetz hätten Senat und Repräsentantenhaus mit großer Mehrheit angenommen, doch es scheiterte am Veto des Parlamentsvorsitzenden Bob Dole. Wenigstens hatte der US-Bundesstaat Kalifornien das Gesetz verabschiedet, Apple spendete den 10.000 Schulen in seiner Heimat Computer und bildete Lehrer dafür aus.
Den zehnten Teil des Interviews mit Steve Jobs können Sie morgen auf Macwelt.de sehen. Thema: Apples Schwierigkeiten, in US-Unternehmen Fuß zu fassen und was der Beweggrund für die Gründung von Next war.





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