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Zum 61sten von Steve Jobs – ein Rückblick

24.02.2016 | 09:17 Uhr |

Vor fast viereinhalb Jahren ist der Apple-Gründer Steve Jobs an den Folgen seiner Krebserkrankung verstorben, am 24. Februar wäre er 61 Jahre alt geworden. Wir erinnern uns.

Viel zu früh verstarb Steve Jobs am 5. Oktober 2011 im Alter von 56 Jahren. Am 24. Februar hätte er seinen 61. Geburtstag gefeiert. Wir blicken zurück – und beleuchten auch Apple in der Zeit nach Steve Jobs.

Wie Steve Jobs in Apple weiterlebt

Im Herbst 2011 konnte und wollte sich niemand vorstellen, wie Apple ohne seinen charismatischen Gründer auskommen könnte. Doch Steve Jobs hat schon zu Lebzeiten vorgesorgt, damit sein Unternehmen auch ohne ihn prosperieren würde. Unser Nachruf vom 6. Oktober 2011.

Abschied von Steve Jobs

Nach Jobs'  Rücktritt als CEO ("Unfortunatelly that day has come") war der Ernst der Lage klar, die Reaktionen weltweit waren jedoch bestürzt. Ein Überblick.

Rezension: Jobs-Biographie von Walter Isaacson

Über Jobs waren schon zu Lebzeiten zahlreiche Porträts erschienen, alle mehr oder weniger akkurat, aber keines davon von Steve Jobs persönlich autorisiert. Als seine Krankheit immer ernster wurde, hatte sich der Apple-Gründer jedoch zu einer autorisierten Biographie entschlossen, die der renommierte Journalist und Buchautor Walter Isaacson verfassen sollte. Die Veröffentlichung hat Jobs dann nicht mehr erlebt, das Werk erschien wenige Wochen nach seinem Tod und wurde auch in aller Hektik übersetzt. Lesenswert ist das Buch gleichwohl, wie wir in unserer Rezension feststellten."

Rezension: Becoming Steve Jobs

Die zweite wesentliche Biographie über Steve Jobs widmet sich anderen Aspekten als die von Walter Isaacson. Man erfährt auch Neues und über 500 Seiten wird klar, warum Tim Cook und seinen Kollegen aus der Apple-Führungsriege das Buch besser gefällt .

Was sich unter Tim Cook geändert hat

Produktentwicklungen dauern nicht nur bei Apple mehrere Jahre, weswegen man die Apple Watch als das erste Produkt der Cook-Ära bezeichnen könnte. Nicht auszuschließen ist aber, dass Jobs noch vor seinem Tod in die ersten Pläne für das Wearable eingeweiht war. Gleichwohl hat sich unter der Regie seines Nachfolgers als CEO viel geändert, Apple ist unter anderem ein wenig offener geworden , was Informationen zu Produkten, Services und Entwicklungen betrifft, Cook sind Arbeitsbedingungen in China genau so wichtig wie ein verantwortlicher Umgang mit der Umwelt. Vor allem freuen sich aber Aktionäre, nicht nur über den gestiegenen Aktienkurs. Unter Jobs hatte Apple nie Dividenden ausgezahlt. Schon im ersten Jahr unter Cook waren die ersten Änderungen spürbar.

Die frühen Jahre des Mac

Auf ewig wird Steve Jobs' Name mit dem Macintosh verknüpft sein - dabei war der Computer ursprünglich gar nicht sein Projekt, sondern das von Jef Raskin. Jobs hatte dennoch besonderen Einfluss auf die Entwicklung und ohne sein Charisma hätte sich der Mac womöglich niemals nennenswert verkauft. N ach dem Erfolg von 1984 ging es bei Apple aber erst einmal bergab und Jobs wurde aus der Firma gedrängt.

Legendäre Produkte, geniale Flops

Apple ist heute weit mehr als ein Nischenhersteller eleganter, aber teurer Computer. iPhone und iPad haben gesamte Industrien auf den Kopf gestellt, die Apple Watch könnte einen ähnlichen Effekt haben und wer weiß, ob nicht doch einmal Autos mit Apple-Logo, die mehr sind als nur Aufkleber, auf unseren Straßen fährt. In seiner Geschichte hat Apple aber auch etliche Flops produziert. Entweder geniale Produkte, die zu früh kamen oder am Markt vorbei zielten oder ganz einfach fehlerhaft waren. Selbst Steve Jobs hat den ein oder anderen Fehler eingeräumt. Ein Überblick.

Jobs-Denkmal in Russland - abmontiert nach Cook-Outing

Die Universität von Sankt Petersburg ehrte im Jahr 2013 Steve Jobs mit einem Denkmal - in Form eines iPhone. Nacdem sich Tim Cook jedoch im Spätsommer 2014 als homosexuell bekannt ha t, montierte die Universität das Denkmal wieder ab - der Bildschirm habe in Reparatur gemusst, hieß es offiziell. Seither ist es nicht wieder aufgestellt. Apple hat indes den Handel in Russland ausgesetzt, vor allem wegen des abgestürzten Rubel und der gegen Russland verhängten Sanktionen.

Jobs im Bewegtbild

Im Herbst kam der Film "Steve Jobs" in die Kinos. Ab nächster Woche gibt es den Streifen auf DVDs und Blu-Rays, die beiden Schauspieler Kate Winslet und Michael Fassbender sind die heißen Anwärter auf den diesjährigen Oscar. Hier unsere Rezension.

Jobs im Interview 1995

Erst Ende 2011 tauchte ein Interview wieder auf, das Steve Jobs im Jahr 1995 unseren Kollegen der Computerworld gegeben hatte. Jobs spricht darin über die ersten Jahre des Mac, über seine Pläne mit Next und was Apple in Zukunft besser machen müsste. Knapp ein Jahr später holte Apple Jobs mitsamt seiner Firma Next zurück.

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