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Steve Wozniak setzt sich für die Netzneutralität ein

20.05.2014 | 07:55 Uhr |

Nicht nur hierzulande wird das Thema Netzneutralität heiß diskutiert. Auch in den USA setzen sich teilweise sehr bekannte Persönlichkeiten dafür ein, dass in Zukunft kein Zwei-Klassen-Internet Einzug halten wird.

Einer dieser Persönlichkeiten ist der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak . Das bekannte Gesicht von Apple hat sich in einem offenen Brief an die FCC gewandt. Erst vor wenigen Tagen kündigte die Federal Communications Commission an, dass es in Zukunft für Konzerne möglich sein wird, bestimmte Dienste schneller durchs Internet sausen zu lassen. Dieses Zwei-Klassen-Internet ist natürlich zusätzlich mit einer entsprechenden Gebühr verknüpft, was für Google und Co. allerdings kein Problem darstellen sollte. Kleinen Unternehmen bliebe der Zugang zur Internet-Überholspur allerdings verwehrt. Der offene Brief von Steve Wozniak an die amerikanische Regulierungsbehörde handelt unter anderem von den persönlichen Erfahrungen des Apple-Mitbegründers. Er betont unter anderem, dass Experimente und Innovationen mit solch einer Zwei-Klassen-Regelung und mit dem Ende der Netzneutralität ebenfalls verhindert werden würden. Typisch Wozniak, so darf natürlich auch der entsprechende Vergleich zwischen Internet-Geschwindigkeit und Computer-Bits nicht fehlen. Fakt ist allerdings, dass durch das Ende der Netzneutralität keine „Freiheit im Internet“ mehr herrschen würde. Stattdessen hätten Konzerne „die Kontrolle über die Geschwindigkeiten im Internet“.

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