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Stimmen zum Wechsel

07.06.2005 | 16:55 Uhr |

Eine Auswahl von Presse- und Analystenstimmen zum Switch von Apple auf die x86-Plattform

Transition PowerPC zu Intel
Vergrößern Transition PowerPC zu Intel

Apples Ankündigung, von der Power-PC-Plattform auf Intels x86-Architektur zu wechseln, hat weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Mehrheit der Journalisten und Kommentatoren sehen den Schritt ins Intel-Lager positiv, doch es gibt auch negative Stimmen, wie etwa das von Forbes zitierte Investmenthaus Prudential Equity Group: „Indem Apple zu einem Massenmark-Prozessor wechselt, riskiert der Hersteller, Marktmacht zu verlieren, da er nun weniger Kontrolle hat über die Roadmap des Prozessors. Außerdem könnte es sich Apple mit dem harten Kern seiner Anwender verscherzen.“ Der Hoffnung, Apple-Computer könnten nun billiger werden, erteilt Prudential eine Absage.

Doch zu den Preiserwartungen gibt es auch andere Stimmen. Gegenüber Cnet äußerte Keith Bachman, Analyst bei Bank of America Securities, die Vermutung, dass Apple den Preis pro System um 100 US-Dollar senken könnte: „Ein niedrigerer Preis für den Konsumenten mag ein Pluspunkt für Apple sein.“ Und: „Der Umzug zu Intel-Prozessoren könnte Apple helfen, die Performance und die Akku-Laufzeit bei den Laptops zu steigern.“

Windows@PowerMac

Die Kollegen von Maccentral zitieren ApplesMarketing-Chef Tim Deal mit den Worten: „Windows werden wir nicht verkaufen oder unterstützen, aber wir werden hardwareseitig auch nichts veranlassen, um einen Anwender die Benutzung nicht zu ermöglichen.“ Das sehe das Unternehmen als einen fundamentalen Wandel in seiner Geschäftsphilosophie an, der aber nicht so weit gehe, Mac-OS X auf jedem x86-System laufen zu lassen.

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