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HP will seine PC-Sparte doch behalten

28.10.2011 | 07:23 Uhr |

Nach dem Wechsel an der Unternehmensspitze von Leo Apotheker zu Meg Whitman hat Hewlett-Packard (HP) entschieden, seine PC-Sparte nun doch zu behalten, berichtet der IDG News Service.

HP Touchpad
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Pläne zum Verkauf oder Ausgliederung der Personal Systems Group (PSG), die sich mit PCs, Smartphones und Tablets beschäftigt, sind damit vom Tisch. Die PC-Sparte zu behalten sei "richtig für Kunden und Partner, richtig für Anteilseigner und wichtig für die Angestellten", erklärt die neue CEO Meg Whitman. Man habe die strategischen Optionen der PSG geprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass sie eine Schlüsselkomponente beim Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen sei, erklärt HP in seinem Statement. Im August hatte der damalige CEO Leo Apotheker noch davon gesprochen, dass eine Ausgliederung oder ein Verkauf der wenig margenträchtigen Sparte das Beste für das Unternehmen wäre, das sich auf Businesssoftware und Services konzentrieren wolle. Gleichzeitig kündigte HP an, keine Geräte mehr mit WebOS zu bauen, das mäßig gestartete Touchpad stellte HP sofort ein und verscherbelte die Restposten für 99 Dollar. Was denn nun mit WebOS geschehe, gab HP nicht bekannt.

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