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Pandora übernimmt Teile von Rdio

17.11.2015 | 11:15 Uhr |

Konsolidierung beim Musik-Streaming: Mit den übernommenen Techniken und Mitarbeitern von Rdio will Pandora international expandieren.

Wie Pandora gestern bekannt gegeben hat, übernimmt das Unternehmen "entscheidende Teile" des in Konkurs gegangenen Services Rdio für 75 Millionen US-Dollar. Dazu gehören nicht nur Technologie und geistiges Eigentum, auch viele Rdio-Angestellte sollen bei Pandora neue Jobs bekommen. Um eine Komplettübernahme handelt es sich nicht, unter anderem sind die Lizenzverträge, die Rdio abgeschlossen hat, nicht übertragbar. Mit den übernommenen Rdio-Bestandteilen will Pandora seine Services aber weiter ausbauen und dabei auch international expandieren – Rdio ist in 80 Ländern aktiv. Damit will sich Pandora aber noch Zeit lassen, vor Ende 2016 wird man den Service nicht in Betrieb sehen. Wie lange Rdio noch online ist, steht noch nicht fest, das verbliebene Team um den CEO Anthony Bay soll sich um die Abwicklung der Firma kümmern.

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Erst kürzlich hatte Pandora den Ticket-Service Ticketfly übernommen , der nun den Hörern direkt aus der Pandora-App heraus Konzerteintrittskarten anbieten soll. Ebenso integrierte Pandora die Musik-Analyse Next Big Sound, die Künsltern mehr über den Geschmack ihrer Hörer und Fans verraten soll. Pandora hatte vor rund zehn Jahren zu den ersten Services gehört, die ein On-Demand-Musikprogramm basierend auf den Geschmack der Hörer ausstrahlte. In Europa war der Dienst nur kurz aktiv, aus lizenzrechtlichen Gründer ist er nur in den USA, Australien und Neuseeland  verfügbar.

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