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Streit um DVD-RAM

28.08.1997 | 00:00 Uhr |

Bei der Festlegung des technischen Standards für die wiederbeschreibbare DVD (Digital Versatile Disk) gibt es Differenzen. Die Firmen Sony, Philips, Hewlett-Packard und NEC haben sich gegen den vom Rest der Computerindustrie bisher favorisierten Standard entschieden. Ein Sprecher von Sony gab an, die Vierergruppe verfüge über eine Technologie, um 3 Gigabyte auf einer DVD-RAM unterzubringen. Der Vorschlag der neun im "DVD-Forum" zusammengeschlossenen Unternehmen unterstützt maximal 2,6 GB. Beide Formate werden zur Zeit von der European Computer Manufacturers Association (ECMA) in Genf geprüft. Vertreter des DVD-Forums teilten mit, daß sie davon ausgehen, daß die ECMA beide, zueinander aber inkompatiblen Formate autorisieren wird. Außerdem steht ein dritter Standard mit 5,2 GB bereits in Haus, den NEC für Ende 1998 angekündigt hat. eb

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