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Adobe-CEO widerspricht Jobs Gedanken zu Flash

30.04.2010 | 07:28 Uhr |

Lang hat Adobe auf eine reaktion zu Steve Jobs Äußerungen zu Flash nicht auf sich warten lassen. Entwickler und Kunden würden vom Multiplattform-Ansatz profitieren, nur Apple nicht, erklärt der CEO des Softwareherstellers

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© Adobe

Adobes CEO Shantanu Narayen hat auf Steve Jobs’ gestern veröffentlichte "Gedanken zu Flash" reagiert und den Ansichten des Apple-CEOs widersprochen. In einem Interview mit dem Wall Street Journal erklärte Narayen, Adobe und Apple hätten einen unterschiedlichen Blick auf die Welt der Softwareentwicklung: "Wir setzen auf Multiplattform und bleiben dabei." Jobs’ Kritik an Flash sei falsch, wehrt sich Narayen. Entwickler würden es bevorzugen, einen Satz von Werkzeugen zu verwenden, mit dem sie für viele Plattformen Software bereitstellen könnten. Einschränkungen der Art wie sie Apple vornimmt, würden Entwickler blockieren, was sowohl für die Hersteller als auch für die Endanwender einen Nachteil bedeute. Narayen wirft Apple vor, nur zu seinem eignen Voteil handeln zu wollen: "Dass Leute unsere Technologie zur Entwicklung und Verbreitung von Software nutzen, hat Entwicklern und Anwendern geholfen. Nur hilft das Apple nicht, und deshalb kommt diese Reaktion."

Narayen zeigt sich schließlich desinteressiert: Das iPad sei nur ein "Gerät der ersten Generation". Es werde "enorme Innovation" im Tablet-Bereich geben, Adobe sei bereits mit mehreren Projekten in Verbindung.

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