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Handelskammer antwortet auf Apples Vorwürfe

08.10.2009 | 07:33 Uhr |

Die US-Handleskammer Chamber of Commerce hält anders als Apple die Bemühungen des US-Gesetzgebers für den Klimaschutz für unwirksam. Der Streit zwischen Mac-Hersteller und dem Verband geht in die nächste Runde.

Macbook Umweltschutz Apple Recycling
Vergrößern Macbook Umweltschutz Apple Recycling

Das Tischtuch zwischen Apple und der Handelskammer Chamber of Commerce dürfte deren Vorsitzender Thomas J. Donohue mit seiner Antwort auf Apples spektakulären Austritt aus der Organisation anfangs der Woche endgültig zerschnitten haben. Apple hatte sich beklagt, die Chamber of Commerce sei in Sachen Klimaschutz nicht ganz auf der Höhe, indem sie gegen das derzeit den Kongress durchlaufende Gesetz zur Reduzierung von Treibhausgasen opponiere. Donohue wirft nun seinerseits Apple vor, falsche Maßnahmen in Sachen Klimaschutz zu unterstützen, wie das Wall Street Journal berichtet.

Donohue schreibt an Apple: "Es ist unglücklich, dass Ihre Firma sich nicht die Zeit nahm, die Position der Kammer in Sachen Klimaschutz und die Chance verpasste, einen dem 21sten jahrhundert gemäßen Ansatz des Klimaschutzes zu verfolgen." Donohue kritisierte das Gesetz zum Klimaschutz als wirtschaftsfeindlich und unwirksam: "Amerikaner werden ihre Jobs verlieren, Treibhausgasemissionen werden sich nach Übersee verlagern und möglichen Nutzen für das Klima konterkarieren."

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