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Streit um Virtualisierung: VMware kritisiert Microsoft

27.02.2007 | 13:04 Uhr |

Der Marktführer in Sachen Virtualisierung VMware kritisiert die von Microsoft jüngst geänderten Nutzungsbedingungen von Windows Vista in virtuellen Umgebungen in einem am Freitag veröffentlichten Whitepaper.

Die Home-Editionen von Windows Vista sind per Lizenzbestimmung nicht zum Einsatz in virtuellen Maschinen freigegeben, wer Vista via VMware oder Parallels einsetzen möchte, ist auf die Premium- oder Ultimate-Fassung angewiesen. Diese Bestimmung schränke die Wahlfreiheit der Verbraucher ein, kritisiert VMware und vermutet handfeste Interessen hinter dem Schritt. Microsoft wolle damit den Marktplatz für Virtualisierungslösungen in seine Richtung drehen und seine eigenen Lösungen damit bevorzugen. Microsoft-CEO Steve Ballmer hatte jüngst angekündigt, "aggressiv mit VMware zu konkurrieren. Der Virtualisierungsmarkt war in letzter Zeit stark gewachsen, VMware legte etwa im vierten Quartal 2006 gegenüber dem Vorjahr eine 100prozentige Umsatzsteigerung auf 232 Millionen US-Dollar hin.

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