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Strom sparende Chips: Intel war lange skeptisch

13.06.2008 | 13:03 Uhr |

Das Management des Chipherstellers Intel war der Stromspar-Technologie der Atom-Prozessoren gegenüber lange skeptisch, berichtete der heutige CTO des Unternehmens Justin Rattner auf dem Intel Research Day im kalifornischen Santa Clara.

Das Atom-Konzept das in diesem Sommer zu Low-Power-CPUs führt, habe man schon 1999 entwickelt, das obere Management des Konzerns habe das Projekt aber "wenig begeistert" aufgenommen. Gründe dafür nannte Rattner nicht, das Projekt wurde jedoch zunächst gestoppt und erst 2002 wieder mit einer Snocone genannten Mikroarchitektur aufgenommen. Insbesondere der im Jahr 2000 von Transmeta vorgestellte Low-Power-Chip Crusoe habe Intel als Weckruf gedient, seine Bemühungen in dieser Richtung wieder fortzuführen. Das Management ließ sich diesmal überzeugen und die Entwicklung der Atom-Prozessoren begann im Jahr 2004. Mit Atom will Intel den schnellsten Chip anbieten, der nur 3 Watt oder weniger an Leistung verbraucht, derzeit arbeiteten die Laboratorien an noch energieeffizienteren Prozessoren.

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