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Studie: 20 Prozent weniger App-Nutzung auf Android-Smartphones

10.06.2013 | 09:31 Uhr |

Die Besitzer von Android-Smartphones verbringen 20 Prozent weniger Zeit mit der Nutzung von Apps als iPhone-Besitzer, behauptet eine Studie der Marktforscher von Flurry.

Der Grund bestehe darin, dass Android-Smartphones zu anderen Zwecken als iPhones gekauft würden, erklärt die Flurry-Direktorin Marry Ellen Gordon gegenüber dem IDG News Service. Apple habe das iPhone stets als Mini-Computer beworben, der für die Nutzung von Apps gedacht sei ("Ther's an app for that"), während Android-Käufer meist von einem normalen Handy her kämen. "Wenn man ein Gerät für Apps kauft, benutzt man eine Menge Apps. Kauft man es als ein Telefon, telefoniert man damit," erklärt Gordon. Die Fragmentierung der Android-Plattform mit ihren unterschiedlichen Bildschirmgrößen, Gerätearten und Versionen mache es für App-Entwickler zudem schwerer. Google lasse jede App unabhängig von ihrer Qualität zum Download zu, während Apple im App Store Anforderungen an die Qualität der Apps stellt.

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