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Studie: Brutale Videospiel entspannen

04.04.2008 | 07:09 Uhr |

Brutale Videospiele stehen im schlechten Ruf, Gewalt im realen Leben zu fördern.

Zu Unrecht, wie nun Psychologen der Universität im britischen Middlesex in einer Studie herausgefunden haben wollen. Für ihre Untersuchung befragten Jane Barnett und ihre Kollegen 292 männliche und weibliche Spieler von World of Warcraft im Alter zwischen 12 und 83 Jahren über ihre Gefühle und Aggressionen vor und nach dem Spielen. Den Ergebnissen zu Folgen sei es wahrscheinlicher, nach einem zweistündigen Ausflug nach Azeroth ruhiger und müder zu sein, dies hänge jedoch stark von der Persönlichkeit ab. Sprich: Spiele machen aus potentiellen Gewalttätern zwar keine Lämmchen, aber auch der umgekehrte Weg sei nicht gegeben. Mit ihrem Fragebogen, den die Forscher auf der Jahreskonferenz der britischen Psychologen präsentierten, wollen sie Methoden entwickeln, um diejenigen unter den Spielern zu entdecken, die ihre Aggressionen auch im Alltag ausleben könnten.

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