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Studie: Computerspieler sind viel älter als gedacht

23.10.2006 | 13:21 Uhr |

Der pickelige, ewig Pizza essende und dabei virtuell ballernde ”typische” Computerspieler entpuppt sich nach ”Spielplatz Deutschland” als Klischee.

Eine Umfrage, die gemeinsam die Werbeagentur Jung von Matt, der Spielehersteller Electronic Arts und das Spielemagazin "GEE heute" veröffentlicht und kommentiert haben, zeigt, dass der durchschnittliche Zocker zum Typus des ”Freizeitspielers” zählt, der nur gelegentlich spielt. Mit 54 Prozent stellt dieses Gruppe die Mehrheit aller Spieler stellt und ist laut Studie mit einem Durchschnittsalter von erstaunlichen 44 Jahren auch die älteste. Video- und Computerspiele sind demnach zu einem selbstverständlichen Teil der Freizeitkultur breiter Bevölkerungsschichten geworden. Weitere ”Typen” von Spielern findet die Studie im Gewohnheitsspieler (24 Prozent der Befragten, durchschnittlich 30 Jahre alt, die schon als Kinder mit Atari und C64 spielten), im Strategiespieler (11 Prozent), in den Fantasiespielern (6 Prozent] sowie den Intensivspielern, die dem gängigen Klischee am ehesten entsprechen – sie sind der Studie zufolge vorwiegend (zu 80 Prozent) männlich, Anfang 20, in Ausbildung und bevorzugen actionhaltige Computerspiele, besonders Ego-Shooter. Allerdings machen sie nur 5 Prozent der Gesamtgruppe aus. Trotz ihrer Vorliebe, auch sonstige Freizeit über den Computer zu pflegen, treffen sie sich nach eigener Auskunft oft mit Gleichgesinnten zum Kino- oder Eventbesuch, zum Sport oder mit Freunden. Ziel der Studie ist es, die Chancen von In-Game-Advertising (platzierte Werbung in Spielen, etwa auf Banden in Sportsimulationen) aufzuzeigen, die sich aufgrund des fast permanenten Onlinezugangs gezielt für Regionen einspielen und aktualisieren lasse. Die Studie ist komplett als PDF-Download verfügbar.

Info: Spielplatz Deutschland

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