982091

Studie: Die Schadprogramme für den Mac kommen

06.12.2007 | 10:12 Uhr |

Mit zunehmender Popularität auf dem Markt zieht der Mac auch immer mehr Programmierer von Schadsoftware an, stellt ein Bericht der Sicherheitsexperten von F-Secure fest.

In den letzten Jahren habe man nur ein bis zwei Schadprogramme gefunden, sagte der Sicherheitsforscher Patrick Ruland der Financial Times, „seit Oktober aber 100 bis 150 Sicherheitslücken“. Roger Kay, Analyst von Endpoint Technologies sieht in der zunehmenden Bedrohung die Kehrseite des Apple-Erfolgs: „So wie Apples Plattform immer sichtbarer wird, gerät sie auch verstärkt ins Visier“. Die dunkle Bedrohung fordere Apple heraus, das sein System immer als sicherer gegenüber Windows beworben hat.

Welche konkreten Maßnahmen Apple plane, ließ der Mac-Hersteller nicht durchblicken, sondern gab der Financial Times nur eine allgemeine Erklärung: „Wir nehmen Sicherheit sehr ernst und bekämpfen Lücken, bevor sie den Anwendern gefährlich werden.“ F-Secure führt den jüngsten Anstieg von versuchten Angriffen auf den Mac auf das Werk einer einzigen Gruppe professioneller Cracker zurück. In erster Linie sei die „Zlob Gang“ verantwortlich, die ihre Opfer gerne mit dem Trick hereinlegt, Software für die Nutzung kopiergeschützter Videos zu installieren.

0 Kommentare zu diesem Artikel
982091