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Studie: Nutzungsprobleme verzögern Wachstum von Apple Pay

01.04.2015 | 14:53 Uhr |

Apple Pay ist seit fast einem halben Jahr in den USA verfügbar, Apple zeigt sich mit der Entwicklung zufrieden. Eine Studie jedoch weist auf Probleme während der Abwicklung des Bezahlvorgangs hin.

Im Rahmen der Präsentation von iPhone 6 und iPhone 6 Plus stellte Apple im Septmber 2014 auch den Bezahldienst Apple Pay vor und brachte ihn im Oktober auf den Weg. Apple zeigt sich bisher mit dem Dinest zufriden, Banken, Einzelhandel und Kunden würden ihn gut annehmen. Während einer der Hauptvorteile von Apple Pay ein in Vergleich zu EC- und Kreditkarten noch einfacherer Bezahlprozess sein sollte, sieht eine Studie von Phoenix Marketing International in technischen Problemen Wachstumshindernisse.
 
Für die Studie hat das Marktforschungsunternehmen insgesamt 882 Besitzer von iPhone 6 und iPhone 6 Plus befragt. Von diesen 882 Nutzern fügten zwei Drittel eine Kreditkarte zu Ihrem iPhone hinzu -  88 Prozent davon nutzten Apple Pay wenigstens einmal.
 
Zwei Drittel der Apple Pay Nutzer berichteten Phoenix Marketing gegenüber von Problemen bei der Apple Pay Nutzung. Während die Abwicklung des Bezahlvorgangs für 48 Prozent der Befragten zu lange dauerte, kannten sich in 42 Prozent der Fälle die Kassierer nicht mit Apple Pay aus. In 36 Prozent der Fälle war die Zahlung mit Apple Pay erst gar nicht möglich oder der die Transaktion wurde falsch abgerechnet.
 
Zusätzliche Probleme gab es auch bei der Akzeptanz von Apple Pay. 47 Prozent der Apple-Pay-Nutzer berichteten davon, dass Apple Pay in bestimmten Filialen nicht akzeptiert wurde, obwohl die Unternehmenskette von Apple als offizielle Apple Pay Partner bekannt gegeben wurde.

Mit der Apple Watch sollte Apple Pay einen neuen Schub bekommen, da auch Besitzer von iPhone 5, 5S und 5C mit der Uhr bezahlen könnten. Die von Phoenix Marketing International identifizierten Probleme blieben aber auch mit der Smartwatch bestehen.

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