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Studie: Spam kommt vor allen aus den USA und aus China

24.07.2006 | 16:54 Uhr

Die meisten unerwünschten Massen-E-Mails - Spam genannt - kommen nach einer Studie des britischen Antivirus-Herstellers Sophos nach wie vor aus den USA und aus China.

Im zweiten Quartal dieses Jahres seien 23,2 Prozent der unseriösen elektronischen Werbepost aus den USA verschickt worden, aus China 20 Prozent, wie die deutsche Sophos GmbH am Montag in Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) mitteilte. Aus Deutschland seien nur 2,5 Prozent der Massen-Mails gekommen.

Wie Untersuchungen gezeigt hätten, stammten mittlerweile die meisten Spam-Mails von so genannten Zombie-PCs. Dies sind Rechner, die von Virenschreibern gezielt mit Schadcodes infiziert und danach für den Versand unseriöser Werbe-Mails missbraucht werden. Immer beliebter werden laut Sophos "Pump-and-Dump"-Kampagnen, mit denen Aktienkurse bestimmter Firmen mit falschen Informationen bewusst in die Höhe getrieben werden sollen.

Auf dem Vormarsch sind laut Sophos auch unseriöse Werbe-Mails, bei denen die Versender anstelle von Textnachrichten Bilder verwenden, um auf diese Weise Filter zu umgehen, die auf die Analyse der Text-Inhalte ausgerichtet sind. Lag der Anteil an Bild-Spams im Januar dieses Jahres laut Sophos noch bei 18,2 Prozent, stieg dieser bis Juni 2006 deutlich auf 35,9 Prozent. (dpa/tc)

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