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Studie: Unangenehme Dinge per SMS & E-Mail

17.12.2013 | 08:00 Uhr |

E-Mail und SMS bauen laut einer Studie bei vielen Menschen die Hemmschwellen in der Kommunikation ab. In Deutschland teilen 25 Prozent der Bürger unangenehme Dinge lieber auf elektronischem Weg mit, ergab eine Untersuchung der Marktforschungsfirma Ipsos.

In China teilen sogar 90 Prozent der Befragten über SMS und Mail Dinge mit, die sie auf personlichem Weg nie sagen würden. Demnach liegt Deutschland jedoch deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt (43 Prozent) und auch unter Frankreich (33%), Großbritannien (32%), Italien (31%) und den USA (30%).

Am wenigsten Unterschiede machten demnach die Schweden mit 22 Prozent, wenn es etwa um eine Liebeserklärung oder das Beenden einer Partnerschaft gehe, teilte Ipsos mit. Für die internationalen Ergebnisse zur Handy- und E-Mail-Kommunikation befragte das Unternehmen pro Land jeweils mehr als tausend Personen. (dpa/hal)

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