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Studie: YouTube frisst ein Zehntel der Bandbreite

21.06.2007 | 14:27 Uhr |

Eine interessante Rechnung stellt Ellacoya Networks auf, ein amerikanischer Anbieter von Telekommunikationslösungen im Internet: Zehn Prozent des gesamten Datenverkehrs im weltweiten Internet gehen auf den Videodienst YouTube zurück - das entspreche pro Tag 75 Milliarden am Tag versandter E-Mails.

Bereits im vergangenen Februar, schreibt das französische Magazin Ecrans , habe sich Vincent Dureau, der bei Google für die Abteilung Video verantwortlich ist, zu dem Problem geäußert: Dienstleistungen wie Joost und YouTube, selbst im Besitz von Google, drohten, die Bandbreite des Internets zu sprengen. Die Infrastruktur des Netzes schaffe es derzeit nicht mehr, den Anwenderwünschen zu genügen, die sich Videoübertragungen in möglichst hoher Qualität wünschen. Ellacoya ist der Verteilung von Datenströmen auf verschiedene Dienste bereits 2006 nachgegangen und hat die Gewohnheiten einer Million amerikanischer DSL-Benutzer untersucht. Peer-to-peer-Verbindungen machen demnach 37 Prozent des Datenverkehrs aus, die Anzeige von Webseiten 46 Prozent - dazu gehört auch die Übertragung von YouTube-Videoclips. Den Rest teilen sich unter anderem IP-Telefonate (1 Prozent) der Datenaustausch für Online-Spiele (2 Prozent).

Info: Ellacoya Networks

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