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Studie: iPads haben Upgradezyklen wie Macs

24.03.2014 | 10:39 Uhr |

Während iPhone-Besitzer ihr Gerät nach zwei Jahren austauschen, nutzen sie das iPad länger. Weiterer Aspekt der Studie: Weniger als ein Prozent ziehen in Betracht, ihr iPhone oder iPad nicht durch ein neues Apple-Modell zu ersetzen.

Die Marktforscher bei Consumer Intelligence Research haben die Upgrade-Gewohnheiten von Apple-Anwendern genauer unter die Lupe genommen. Demnach hat das iPhone eine Anwendungsdauer von zwei Jahren, wird also vom Anwender dann erneuert, wenn der Vertrag mit dem Netzwerkbetreiber ausläuft. Auch wenn das iPhone noch tadellos ist, greift fast jeder Anwender dann zum aktuellen Modell . Macs haben laut der Studie eine längere Lebensspanne: Die Computer werden im Durchschnitt erst nach vier Jahren mit einem neuen Modell ersetzt. Überraschend ist jedoch, dass laut den Upgradezyklen ein iPad von den Besitzern wie ein Mac eingestuft wird. Auch beim iPad wird das Nachfolgemodell erst nach rund vier Jahren angeschafft.

Auch beim Ersetzen eines Apple-Gerätes im Notfall, also im Fall von Diebstahl, Verlust oder Totalausfall, sind die iPads in der gleichen Kategorie wie die Macs . Während ein iPhone in 37 Prozent der Fälle sofort oder in 80 Prozent spätestens nach zwei Tagen mit einem neuen iPhone ersetzt wird, lässt sich der Besitzer beim Mac oder iPad mehr Zeit: Beide Geräte werden nur in rund 25 Prozent der Fälle sofort und in 55 Prozent innerhalb von maximal zwei Tagen ersetzt. Während nach einer Woche 95 Prozent der befragten Besitzer zum neuen iPhone griffen, liegt die Quote beim Desktop-Computer und iPad nur bei knapp 78 Prozent.

Die Studie wirft auch einen Blick darauf, was aus den alten Modellen wird. 45 Prozent der Befragten gaben an, ihr altes iPad kostenlos an Familienmitglieder oder Freunde weiterzureichen. Nur rund 20 Prozent verkaufen das Vorgängermodell. Beim iPhone hingegen sieht das anders aus: Die Wiederverkaufsrate liegt hier bei 30 Prozent, während rund 20 Prozent an Familie oder Freunde weitergegeben werden. Der Rest, neben den sechs bis acht Prozent von Geräten, die als gestohlen, verloren oder irreparabel gelten, wird in der Studie als "einfach behalten" angegeben.

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