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Studie: iPhone für Fotos - iPad für Spiele

20.08.2013 | 11:12 Uhr |

Die Statistik-Firma Flurry hat das Nutzerverhalten beim iPad und iPhone ausgewertet, demnach ist das iPhone ein Alltagsbegleiter, das iPad dagegen eine Medienzentrale.

Eine Auswertung von Flurry soll das unterschiedliche Nutzungsverhalten zwischen iPhone- und iPad-Anwendern zeigen. Die Datenanalysten haben unter anderem versucht, die typischen Anwender zu charakterisieren und den Geräten zuzuordnen. So würden "Schnäppchenjäger" deutlich zum iPhone tendieren und damit beispielsweise Preise mittels Preisscanner vergleichen. Auch Singles und Social-Media-Junkies seien eher iPhone-affin, nutzen dieses, um sich mit anderen zu vernetzen. Typische iPad-Nutzer sind dagegen in der Marketingsprache eher Charaktere wie "Immobilieninteressenten", "Mütter" und "Einrichtungs-Enthusiasten". Die Charakterisierung und Gewichtung basiert auf dem Nutzungsverhalten von Apps.

© Flurry

Flurry hat auch ausgewertet, für welche Zwecke iPad- und iPhone-Nutzer wie viel Zeit verwenden, sprich: wofür sie welches Gerät benutzen. Draußen hat das iPhone klar die Nase vorne: Navigation, Fitness und Fotografie sind beinahe reine iPhone-Domänen. Bei "Lifestyle", Musik und sozialen Netzen sind beide Gerätetypen gleichauf. Bei Unterhaltung, Spielen, "Nachschlagen" oder etwa Lesen ist dagegen das iPad klar der Favorit.

Die Untersuchung bestätigt, dass das iPhone eher Alltagsbegleiter ist und das iPad dagegen in der Familie für Medienkonsum genutzt wird. Flurrys Geschäft besteht darin, Nutzer innerhalb von Apps zu analysieren und dem Anbieter der App Statistiken zu liefern, wie die App genutzt wird.

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