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Studie: iTunes schlägt illegale Downloads

15.02.2008 | 12:42 Uhr |

Seit Eröffnung des iTunes Store im April 2003 hatte Apple immer wieder betont, die wahre Konkurrenz sei nicht die von Real Networks, Musicload oder Microsoft sondern die illegalen Download-Angebote im Internet.

Nach einer Studie der NPD Group gewinnt Apple jetzt gegenüber den Musikpiraten allmählich die Oberhand. In der Altersgruppe der 9- bis 14-jährigen seien legal im iTunes Store gekaufte Downloads populärer als illegal aus Tauschbörsen gezogene. 70 Prozent aus der untersuchten Gruppe würden Musik legal beziehen, 49 Prozent von Apple Angebot. Unter den illegalen Angeboten ist Limewire das populärste, etwa 26 Prozent beziehen ihre Dateien von dort. MySpace nutzen 16 Prozent der jungen Musikhörer als Quelle. Es sei "ermutigend" für die Musikindustrie, dass so viele junge Leute ihre Musikdownloads auch bezahlten, kommentiert NPD-Analyst Ross Crupnick das Ergebnis der Studie. Andererseits sei es Besorgnis erregend, das trotz der zunehmenden zivil- und strafrechtlichen Verfolgung nach wie vor Tauschbörsen genutzt werden, hier seien vor allem die Eltern der Nutzer gefordert, einen Riegel vorzuschieben.

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