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StuffIt 16 für Mac: Konzentration auf Cloud und Workflows

15.02.2015 | 17:47 Uhr |

Die neue Version von StuffIt Deluxe bietet StuffIt-Usern laut Entwickler sichere Speicherung und Weitergabe von komprimierten Fotos, Videos und Musik durch die Integration von Cloudservices wie Dropbox, Google Drive, Microsoft OneDrive und SendStuffNNow und personalisierten Speicherprofilen.

Früher gehörte Stuffit praktisch zur pflichtgemäßen Grundausstattung des Mac, um Dateien komprimieren oder entpacken zu können, gerade auch im Austausch mit der Windows-Welt. Inzwischen bietet OS X mit dem Archivierungsprogramm von Haus aus ein einfaches, aber gutes Komprimierungstool, das den meisten Nutzern im Regelfall genügt. Demgegenüber verfügt Smith Micros StuffIt Deluxe 16 für Mac, das jetzt die Zusatzbezeichnung ”Destinations” erhalten hat, über eine Reihe von weiteren Komfortoptionen. Dazu gehört insbesondere die Cloud-Integration zur einfachen Weitergabe von großen Dateien. Diese steht für Dropbox, Google Drive, Microsoft OneDrive und SendStuffNow (die hauseigene Cloud) zur Verfügung.

StuffIt Destination bietet dabei personalisiertes Speichern und automatische Uploads an, die über eine einfach gestaltete Werkzeugleiste zu bedienen sind und auch FTP-Uploads beinhalten. Außerdem biete StuffIt patentierte Kompressionsmethode für Bilder, Audio- und PDF-Dateien und weitere Dateiformate. Zusätzlich entfallen durch die automatische Upload-Funktion mit StuffIt Destinations in die bevorzugte cloudbasierte Transferanwendung viele einzelne kleine manuelle Zwischenschritte, so der Anbieter weiter.

Ferner sei StuffIt Archive Manager, das als zweiter Programmteil neben Destinations auf der Festplatte landet, jetzt effizienter und mit einer neuen Quicklook-Suchfunktion ausgestattet, mit der sich Inhalte von gepackten Ordnern rasch ansehen lassen. Eine verbesserte Benutzeroberfläche hilft dem Anwender, Archive schneller zu öffnen, ergänzen, erstellen, überprüfen und einen Zeitplan für die Archivierung zu erstellen. Außerdem ist es Entwickler Smith Micro zufolge möglich, damit direkt nach Inhalten in StuffIt X-, ZIP-, Tar- und Rar-Archiven – inklusive verschlüsselter Archive – zu suchen, ohne diese vorher zu entpacken, Zusätzlich bietet StuffIt Scheduler eine einfach zu bedienende persönliche Backup-Lösung.

In unserem kleinen Schnelltest mit der Demoversion zeigt sich das neue Stuffit 16 tatsächlich sehr aufgeräumt und – von der fehlenden Lokalisierung abgesehen – als leicht zu bedienen. Auch die Komprimierungsraten für JPEG-Bilder sind mit dem Stuffit-eigenen SIT-Format besser, das heißt die Archive deutlich kleiner als mit dem reinen ZIP-Verfahren, wie es auch der Mac anbietet. An sich sind JPEG-Bilder ja schon komprimiert, Stuffit holt aber beim Packen und Verkleinern tatsächlich noch ein paar MB heraus.

Vorausgesetzt wird mindestens OS X 10.8 auf einem Intel-Mac, die Vollversion kostet als englischsprachige Downloadversion 40 Euro, ein Upgrade von früheren Versionen schlägt mit 30 Euro zu Buche.

Im Preis inbegriffen ist für sechs Monate ein kostenloser Zugang zu SendStuffNow, einem laut Anbieter sicheren Online-Datenübertragungs- und Speicher-Service. Auch die erwähnte Demoversion mit 30-tägiger Laufzeit ist erhältlich, hierfür werden allerdings vor der Installation persönliche Daten und die Kreditkarte abgefragt, die nach 30 Tagen belastet wird, wenn man nicht vorher kündigt.

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