929235

Südkorea stoppt Import von Matshushita-Produkten

29.11.2004 | 15:05 Uhr |

Südkorea hat ein vorläufiges Einfuhr- und Verkaufsverbot für Plasmabildschirmprodukte des japanischen Elektrokonzerns Matsushita beschlossen.

Als Grund gab die staatliche Handelskommission in Seoul am Montag mögliche Patentverletzungen durch Matsushita an. Die Entscheidung für einen Importstopp folgte einem entsprechenden Antrag des südkoreanische Elektronikherstellers LG Electronics. Beide Unternehmen befinden sich in einem Rechtsstreit um angebliche Schutzverletzungen auf beiden Seiten.

Die koreanische Konzerntochter von Matsushita Electric Industrial, Panasonic Korea, werde so lange keine Plasmabildschirme importieren dürfen, bis die Handelskommission ihre Untersuchungen zu den Vorwürfen abgeschlossen habe, hieß es. LG hatte außerdem Anfang dieses Monats die Konzerntochter des japanischen Wettbewerbers beim Bezirksgericht in Seoul wegen angeblicher Verletzung von zwei Patenten für Plasmabildschirm-Technologien verklagt. Die Entscheidung des Gerichts steht noch aus.

LG reagierte auf einen Antrag Matsushitas auf eine einstweilige Verfügung bei einem Tokioter Gericht, um damit den Verkauf von Plasmabildschirmen von LG in Japan zu stoppen. Der Konzern beschuldigt seinerseits LG, ein Patent auf eine Technologie zur Wärmeregulierung der Geräte verletzt zu haben. LG und Matsushita gehören zu den fünf größten Produzenten der Geräte

0 Kommentare zu diesem Artikel
929235