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SuperDuper-Entwickler sieht keine Bedrohung in Time Machine

11.08.2006 | 12:38 Uhr |

Wie in früheren Versionen von Mac-OS X scheint Apple mit neuen Features in Leopard Drittherstellern von Software das Geschäft abzugraben.

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Hatte in Mac-OS X 10.2 Jaguar Sherlock das Programm Watson überflüssig gemacht und Tigers Dashboard das Widget-Konzept von Konfabulator übernommen, ist in Time Machine eine Funktionalität angekündigt, die Backup-Software wie SuperDuper bedroht. Dave Nanian, Präsident des SuperDuper-Hersteller Shirt Pocket Software hat auf der WWDC unseren Kollegen von Macworld gegenüber jedoch erklärt, dass Time Machine für ihn nicht unerwartet käme. Statt einer Konkurrenz für das eigenen Geschäft sieht Nanian eher eine Chance in Time Machine: "Wir wollen Time Machine ergänzen". SuperDuper bietet unter anderem eine bootfähige Disk an, mit der man im Falle eines Super-Crashs, seinen Mac wieder starten und den alten Datenbestand herstellen kann, erklärt Nanian. Sofern man das, was Apple in seinem Betriebssystem anbietet und dazu nutzt, um den Kunden Extras anzubieten, habe man als Softwarehersteller eine Nische gefunden. Nanian hofft, dass Apple mit Time Machin diejenigen Anwender anspricht, die nie Backups machen. Jenen Kunden, die man sonst nie bekommen hat, will Shirt Pocket Software mit SuperDuper Zusatznutzen anbieten. Auch Script Software, Hersteller von ChatFX, sieht sich vom Leoparden und den in der neuen iChat-Fassung integrierten Effekten nicht bedroht. Chat FX wolle man selbstverständlich weiter entwickeln, gibt Script Software's Julian Miller zu Protokoll. Die Software soll in Zukunft auf die neuen Technologien in Leopard setzen, weit mehr Effekte als iChat bieten und die Videokonferenzen von Skype, Yahoo und Google unterstützen.

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