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Surfer wünschen sich "virtuelle Berater"

30.05.2001 | 00:00 Uhr |

Rund 40 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland
wünschen sich virtuelle Berater als Service-Leistung im weltweiten
Datennetz. Das ergab eine Studie, die das Markforschungsinstitut
Mummert + Partner am Dienstag in Hamburg veröffentlichte.

Während immer mehr Online-Shops künstliche Berater für den
Kundenservice einsetzten, zeige sich vor allem die
Versicherungsbranche im Einsatz eines «virtuellen Herrn Kaisers» noch
zurückhaltend. Dabei werde der Studie zufolge im Jahr 2005 bereits
jeder achte Kundenkontakt über das Internet oder über E-Mail
stattfinden.

Bislang setzten nur wenige Versicherungen die moderne Technologie
der virtuellen Assistenten ein. Eine Vorreiterrolle nehme die
Victoria-Versicherung ein, die über einen so genannten Avatar ihre
Kunden durch das Serviceangebot im Web leitet. Die animierten Figuren
erscheinen auf den Webseiten und könnten durch moderne
Spracherkennungstechnologie zum Beispiel Call-Center von häufig
gestellten Anfragen entlasten. Der Assistent könne dem Kunden
umgangssprachlich antworten und die passenden Seiten im Internet-
Angebot des Versicherers aufrufen. So könnten die Kunden nicht nur
die gewünschten Informationen leichter finden.
dpa

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