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Symantec: Vista ist sicherer geworden, aber nicht sicher genug

01.03.2007 | 13:00 Uhr |

Die Security Response Advanced Threat Research Group des Herstellers von Security-Software Symantec kommt in einem am Mittwoch veröffentlichten Report zu dem Schluss, dass Microsft die Sicherheit von Windows Vista gegenüber Vorgängerversionen verbessert habe, das Betriebssystem dennoch nicht unangreifbar sei.

Windows Vista
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Insbesondere bei der Absicherung des Systemkerns habe Microsoft gute Arbeit geleistet, erklärt Symantecs Oliver Friedrichs. Gegen Manipulationen des Speichers durch Pufferüberläufe, die etwa Würmern wie Blaster und Sasser in der Vergangeheit Angriffsfläche boten, sei das System mittlerweile gut geschützt. Angreifer änderten nun ihre Taktik und zielten auf Software von Drittherstellern. Und hier mangele es Windows Vista noch an Schutz, kritisiert der Direktor der Sicherheits-Forschungsgruppe. Besonders die Treiber von Drittapplikationen in der 64-Bit-Version von Vista bereiteten Sorgen. Die Authentifizierung von Treibern, die auf dem 64-Bit-Kernel laufen, hätten die Experten abschalten und so ins System eingreifen können. Auch andere Sicherheitsfeatures des 64-Bit-Kernels, Patchguard und Code Integrität habe man innerhalb von einer Woche umgehen können.

In einer Stellungnahme verteidigte Microsoft Windows Vista al "bislang sicherstes Windows." Gleichwohl nehme man die Ergebnisse der Symantec-Forscher und anderer Experte zur Kenntnis und versuche damit, das System weiter zu sichern.

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