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Unechte Kurz-URL tarnt Spam

26.05.2011 | 10:39 Uhr |

Spammer setzen auf eigene URL-Abkürzungsdienste und bleiben so unentdeckt. Seriöse Kurz-URL-Anbieter wehren sich gegen den Missbrauch.

Symantec MessageLabs Email Archiving.cloud
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Symantec registrierte erstmals die Verbreitung von Spam über unechte URL-Abkürzungsdienste. Diese seien schon vor Monaten eingerichtet worden, um eine Erkennung durch rechtmäßige Dienste gleicher Art zu umgehen und nun Schädlinge zu verbreiten. Dies geht aus dem MessageLabs Intelligence Report für den Mai 2011 hervor. Die Studie basiert auf regelmäßig erhobenen Daten und wird jeden Monat veröffentlicht.

Die unerkannte Verbreitung des Spams beruft darauf, dass die durch unechte Dienste gekürzte URL nicht direkt in Spam eingebunden wird. Stattdessen enthält die E-Mail auch weiterhin eine Kurz-URL eines seriösen Dienstes. Dieser leitet allerdings zur gefälschte Kurz-URL und von dort aus zu unerwünschten Web-Inhalten weiter.

Diese Entwicklung sei laut Symantec bereits zu Beginn des Jahres 2011 absehbar. So würden sich seriöse URL-Dienste mittlerweile gegen den Missbrauch wehren und gegebenenfalls die Verwendung ihres Dienstes unterbinden. Spam müsse daher besser getarnt werden, um nicht entdeckt zu werden - unechte URL-Dienste ergeben sich als logische Konsequenz. ( Channelpartner /fho)

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