Systeme im Vergleich
Windows 7 und Mac-OS X 10.6 im Vergleichs
Einige Parallelen und Unterschiede zwischen den neuen Betriebssystemen.
Windows 7 und Mac-OS X 10.6 haben eine Gemeinsamkeit: Sie stehen eher für Evolution als Revolution. Äußerlich unterscheiden sich Vista und Windows 7 nur wenig, auch die Neuerungen von Mac-OS X 10.6 sind eher "unter der Haube" zu finden. Trotzdem hat man den Eindruck, dass beide Hersteller ähnliche Konzepte verfolgen. An einigen für die Anwendern wichtigen Funktionen wollen wir die Ähnlichkeiten und Unterschiede von Snow Leopard und Windows 7 aufzeigen. Bei der Installation benötigt man bei Mac-OS X mindestens 5 GB an Speicherplatz, bei Windows 7 einige GB mehr. Dafür sind bei beiden Systemen sehr viele Treiber bereits vorinstalliert, die meisten Drucker sollten etwa ohne zusätzliche Treiberinstallation laufen.
Snow Leopard vs. Windows 7
Der Finder von Mac-OS X 10.6 bietet die gewohnten Übersichtsfunktionen und soll deutlich schneller sein.
Auch das Finder-Äquivalent Explorer bietet eine Vielzahl an Ansichtsoptionen.
Mit der Taste Tabulator ruft man den Programmwechsler auf..
den auch Windows seit vielen Versionen bietet.
Viele Bildschirmhintergründe sind unter Snow Leopard vorinstalliert.
Das Auswahlfenster von Windows 7 sieht recht ähnlich aus.
Auch als Symbolübersicht kann man die Systemeinstellungen von Windows 7 aufrufen
Die Systemeinstellungen von Snow Leopard sind ähnlich aufgebaut.
Windows-Update meldet neue Systemupdates.
Updates für Snow Leopard organisiert das Tool "Softwareaktualisierung"
Die Miniprogramme von Windows 7 erinnern an das Dashboard.
Die Minianwendungen zeigen etwa Börsenkurse und das Wetter
Das Angebot an Widgets ist unter Mac-OS X 10.6 allerdings größer als bei Windows 7.
Die integrierte Hilfe von Snow Leopard basiert auf einem Browser.
Auch die Hilfe von Windows 7 nutzt Webtechnologie.
An der Oberfläche des Rechnerprogramms kann man kaum noch etwas verbessern.
Auch der Rechner von Windows 7 unterscheidet sich nur marginal
Eine funktionelle Suche ist in Windows integriert, die auch Dateiinhalte durchsucht.
Spotlight wurde für Mac-OS X 10.6 weiter verbessert und bietet mehr Optionen
iTunes dient schon lange nicht mehr nur dem Abspielen von MP3s.
Gegenüber iTunes wirkt der Media Player fast schon funktionsarm.
Verschiedene Backup-Funktionen sind integriert, auch das Systembackup auf eine externe Festplatte.
Time Machine unterscheidet sich vor allem durch die aufwendige Oberfläche von den Windows-Backupsystemen.
Mit Word Pad kann man problemlos auch längere Texte verfassen.
Für den Brief an das Finanzamt genügt auch Textedit.
Die neue Taskleiste von Windows 7 ähnelt sehr stark dem Dock von Mac-OS X.
Auch über das Dock kann man Zusatzinformationen über offene Programmfenster aufrufen.
Wie bei Quicklook kann man auch im Explorer problemlos Mediendateien abspielen.
Eine Funktion wie Expose hat Windows 7 nicht zu bieten.
Erstmals kann Mac-OS X ohne Drittsoftware auf Exchange-Server zugreifen.
Daten-Medien kann man auch ohne teure Brennsoftware beschreiben - Nero und Toast sind nur noch als Spezialisten gefragt. DVD-Authoring ist mit iDVD und Windows DVD Maker möglich.
Windows 7 bietet kein Foto-Verwaltungsprogramm wie iPhoto. Man kann Bilder aber problemlos importieren, ordnen, umbenennen und sichten.
Bei der Rückwärtskompatibilität sieht Windows 7 aber etwas besser aus als Mac-OS X 10.6. Unterstützt doch Snow Leopard jetzt nur noch einen Mac mit Intel-CPU. Dagegen sind die Hardwareanforderungen von Windows 7 noch geringer als die von Vista sein - soll doch Windows 7 auch auf den schwachbrüstigen Netbooks laufen. Anscheinend reagiert Microsoft dadurch auf die starke Kritik, die bei Erscheinen von Vista laut wurde. Viele Anwender beschwerten sich über die hohen Hardwareanforderungen von Vista und nicht mehr funktionierende Anwendungsprogramme.
Auch ältere Programme laufen meist unter Windows 7 - ein Microsoft Word 2002 und ein über zehn Jahre altes Photoshop 5 LE ließen sich bei unserer Testversion problemlos installieren. Rigider geht da Apple vor: Nur Intel-Rechner werden unterstützt, obwohl noch sehr viele Anwender mit noch Macs mit G4 oder G5-Prozessor nutzen. Der letzte Power PC-Mac, der Power Mac G5 wurde schließlich noch bis August 2006 angeboten. Mac-OS X 10.6 soll laut Berichten aus dem Internet zumindest Rosetta weiter unterstützen - man könnte dann wenigstens seine alten PowerPC-Programme wie Office 2004 weiter nutzen. Classic-Programme sind dagegen unter Mac-OS X 10.6 dann nur noch mit Tools wie SheepSaver notdürftig nutzbar.
Mehr Tools und Funktionen
Beide Betriebssysteme bieten mittlerweile mehr als nur eine Laufzeitumgebung für Programme. Im Prinzip findet der Privatanwender alle Programme bereits vor, die er für den Alltag benötigt.Textedit und Wordpad sind gut genug für einen Brief ans Finanzamt, mit iWork und MS Office bieten beide Hersteller ein eigenes Office-Paket als Zusatzoption. Aber auch andere Aufgaben, für die man früher Dritthersteller nutze, sind mittlerweile ins System intergriert. Während Apple aber nur eine Betriebssystemversion für Desktops und eine Version für Server anbietet, hat Microsoft mehr Varianten im Programm. Es gibt zwei Versionen für Heimanwender, mehrer Varianten für Geschäftsanwender und unzählige Server-Versionen.
Der größte Unterschied bleibt natürlich, dass Apple vor allem Hardwarehersteller ist. Will man Mac-OS X nutzen, muss man einen Mac bei Apple kaufen. Microsoft kann sich dagegen nicht mehr darauf verlassen, dass jeder, der einen PC kauft, auch eine Windows-Lizenz mit erlebt. Bei vielen Netbooks war statt einem Windows-System Linux vorinstalliert und wurde auch von den Anwendern gut aufgenommen. Passte dieses doch oft besser zur schwachen Hardware als Vista oder Windows XP.
Info Microsoft




Login über einen Foren Account
Gastposting
Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.