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Sony stellt seine ersten Systemkameras vor: Konkurrenz zu Spiegelreflex

11.05.2010 | 09:36 Uhr |

Sony hat mit den Modellen NEX-5 und NEX-3 zwei sehr kompakte Kameras mit wechselbaren Objektiven und einem Gewicht von 229 Gramm vorgestellt. Ähnliche Systeme gibt es bereits von Olympus, Panasonic und Samsung.

NEX-5
© Sony

Die beiden neuen Kameras NEX-5 und NEX-3 nutzen im Unterschied zu Kompaktkameras einen APS-Sensor mit 14,6 Megapixel, wie er in DSLRs Verwendung findet. Ähnlich wie bei der NX5 von Samsung bedingt dieser Sensor relativ große Objektive, angekündigt sind Modelle mit einer Brennweite von 18 bis 55 mm, 18 bis 200 mm und ein kompaktes Pancake-Objektiv mit 16 mm (das einem Kleinbild-Objektiv mit 24 mm entspricht). 229 Gramm wiegt das Gehäuse der NEX-5 ohne Akku, die NEX-3 dagegen ohne Objektiv 239 Gramm.

Die NEX-5 bietet Videoaufnahmen im Format AVCHD mit einer Auflösung von 1080i, die NEX-3 unterstützt nur MPEG4 bei 720p. Als Maße für das Gehäuse gibt Sony 11,8 x 5,8 x 3,8 cm an, das Display ist schwenkbar. Nach einem Firmwareupdate soll man auch 3D-Fotos mit der Kamera erstellen können, die mit den 3D-TV-Geräten von Sony kompatibel sind. Als Zubehör gibt es Adapter, Konverter, Mikrofon, GPS-Recorder und optischen Sucher. Ab Ende Juni sind die Kameras verfügbar. Die preiswertere NEX-3K ist zu Preisen ab 499 Euro inklusive Pancake-Objektiv zu haben, die Basisversion der NEX-5 kostet ab 599 Euro.

Info: Sony

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