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US-Justizministerium und sieben Bundesstaaten gegen Fusion von AT&T und T-Mobile

19.09.2011 | 10:14 Uhr |

Der Widerstand gegen die Übernahme von T-Mobile USA durch den Provider AT&T wächst

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Neben dem US-Justizministerium (DOJ) haben nun die Generalstaatsanwälte der sieben US-Bundesstaaten New York, Kalifornien, Washington, Illinois, Massachusetts, Ohio und Pennsylvania gegen Kartellklage gegen die 39 Milliarden US-Dollar schwere Akquise eingereicht. Das Geschäft, in dem der größte Mobilfunkprovider der USA entstünde , würde den Wettbewerb hemmen, Innovationen verhindern und Verbraucherpreise erhöhen, wirft das US-Justizministerium in seiner am 31. August eingereichten Klage, der sich die sieben Bundesstaaten angeschlossen haben, den Unternehmen vor.

T-Mobile sei als Low-Cost-Operator ein wichtiges Korrektiv gegen die drei großen Netzwerke von AT&T , Verizo n und Cingular . AT&T argumentiert jedoch, die Fusion würde seine Breitbandnetze mehr US-Bürgern verfügbar machen und die Qualität des Dienstes steigern. Man versuche dies dem Justizministerium in einer Anhörung darzulegen und Bedenken zu zerstreuen, erklärte eine Unternehmenssprecherin. Parallel werde man sich juristisch gegen die Klage wehren. Den Merger würden die Generalstaatsanwälte von elf anderen Bundesstaaten sowie zahlreiche lokale Behörden unterstützen.

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