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AT&T und T-Mobile wollen Prozessaufschub

13.12.2011 | 09:14 Uhr |

Der US-Mobilfunkcarrier AT&T hat das Bezirksgericht in Washington D.C, um Aufscub des Prozesses gebeten, der die geplante Fusion mit der US-Tochter der Deutschen Telekom T-Mobile USA verhindern soll

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Unterstützung erhält AT&T in diesem Anliegen vom US-Justizministerium. Das Gericht soll seine Untersuchungen bis zum 18. Januar 2012 anhalten, in der Zeit wollen AT&T und T-Mobile "alle Optionen evaluieren", wie der IDG News Service berichtet. "AT&T verpflichtet sich dazu, zusammen mit Deutsche Telekom eine Lösung zu finden, die im besten Interesse unserer jeweiligen Kunden, Aktionäre und Angestellten ist," heißt es in einer Erklärung.

AT&T und T-Mobile USA wollen die Bedingungen ihrer Fusion überdenken, um den behördlichen Vorgaben entsprechen zu können. Für AT&T wird die Zeit immer knapper, die Fusion soll 39 Milliarden US-Dollar kosten, im Falle des Scheiterns wäre eine Ausgleichszahlung in Höhe von vier Milliarden US-Dollar an T-Mobile fällig, sofern die beiden Firmen den Fusionsvertrag nicht neu verhandeln.

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