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FCC gegen Fusion von T-Mobile und AT&T

23.11.2011 | 07:04 Uhr |

Die Federal Trade Commission (FTC) in den USA hält den geplanten Zusammenschluss von AT&T und T-Mobile dem öffentlichen Interesse widersprechen

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Die Übernahme, die sich AT&T rund 39 Milliarden US-Dollar kosten lassen will, führe zu einer Konzentration im Mobilfunkmarkt, die ohne Beispiel sei und den Wettbewerb verhindere. Die Handelsbehörde schließt sich damit der Meinung des US-Justizministeriums an, das sich bereits im August gegen die Fusion aussprach. Vor einem Gericht kann nun AT&T der Argumentation der FCC widersprechen. Mit dem Zusammenschluss von AT&T und T-Mobile würde der größte Mobilfunkprovider in den USA entstehen.

Die FCC will keine Hinweise darauf gefunden haben, dass es AT&T nach der Übernahme schneller gelingen würde, sein 4G-Netz in den USA aufzubauen, wie das Unternehmen stets argumentierte. Neue Jobs würde der Merger auch nicht schaffen, ganz im Gegenteil fürchtet die FCC massiven Arbeitsplatzabbau im fusionierten Unternehmen.

Gleichzeitig hat die FCC AT&T genehmigt, für 1,9 Milliarden US-Dollar Frequenzen im niedrigeren Bereich des 700-MHz-Bandes von Qualcomm zu übernehmen. Mit dem 12 MHz breiten Spektrum kann AT&T in den USA theoretisch 300 Millionen Menschen mit Funk versorgen, darunter 70 Millionen in den Ballungsräumen von New York, Boston, Philadelphia, Los Angeles und San Francisco.

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