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T-Mobile bringt Handys mit Push-to-Talk

01.10.2004 | 10:42 Uhr |

T-Mobile bringt als erster deutscher Mobilfunkbetreiber Handys mit einer Funkgerät-Funktion auf den Markt.

Die Mobiltelefone mit der so genannten Push-to-Talk-Funktion würden an diesem Freitag auf der Jugendmesse "YOU" in Berlin vorgestellt, sagte eine Sprecherin am Freitag. Sie bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe). Bis zum Jahresende sollten die Telefone auf den Markt gebracht werden. Push-to-Talk (PTT) entstand in den USA. Er funktioniert im Prinzip wie ein Walkie-Talkie, nur unabhängig von der Reichweite. Der Vorteil von PTT besteht darin, dass ein Anwender gleichzeitig eine ganze Gruppe anfunken kann, um etwa eine Kurierfahrt zu vergeben. "Der Dienst ist sowohl für Privatkunden als auch für Geschäftsleute interessant, etwa wenn sie mit ihren Außendienstmitarbeitern sprechen wollen", sagte die Sprecherin.
Über die Preise für den Dienst und die Art der Abrechnung werde noch entschieden, hieß es. Im August hatte bereits der Mobilfunkdienstleister Mobilcom angekündigt, PTT in Deutschland anzubieten. T-Mobile ist aber der erste der hiesigen Netzbetreiber, der mit PTT verdienen will.

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