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iPhone-Käufer können sich über höhere EDGE-Abdeckung freuen

05.11.2007 | 10:42 Uhr |

T-Mobile ist seinem Ziel einen Schritt näher gekommen, bis Ende 2007 eine komplette EDGE-Abdeckung für das Bundesgebiet zu gewährleisten. Nach eigenen Angaben seien bereits sieben Bundesländer flächendeckend mit dem GPRS-Beschleuniger versorgt, Alcatel werde die übrigen Regionen im laufenden Betrieb auf den EDGE-Standard umrüsten.

T-Mobile: EDGE in sieben Bundesländern flächendeckend
Vergrößern T-Mobile: EDGE in sieben Bundesländern flächendeckend

T-Mobile hat die erste Phase der Modernisierung seines GSM-Netzes abgeschlossen, insgesamt wurde an 10.000 Stationen die Systemtechnik getauscht. Die neuen Anlagen sollen vor allem die Sprachqualität im Netz von T-Mobile verbessern und den Energieverbrauch um 30 Prozent senken. Wie der Netzbetreiber mitteilt, werde der GPRS-Beschleuniger EDGE in sieben Bundesländern (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Saarland, Hessen, Bayern) flächendeckend angeboten.

In der ersten Phase wurden die Anlagen von Ericsson ausgestattet, im übrigen Bundesgebiet ist Alcatel für die Modernisierung zuständig. "Der Systemtechniktausch bei einem Mobilfunknetz im Livebetrieb gleicht einer Operation am offenen Herzen", so Günther Ottendorfer, Geschäftsführer Technik bei T-Mobile. In dieser Größenordnung habe es das noch nicht gegeben.

Mit EDGE sind Download-Raten von bis zu 220 Kbit/s möglich, damit ist die Technologie vier Mal schneller als eine ISDN-Verbindung im Festnetz. Bis Ende 2007 soll das gesamte Bundesgebiet flächendeckend mit EDGE versorgt sein: "Durch EDGE erhalten Privathaushalte und Unternehmen auch in jenen Regionen einen breitbandigen Zugang zum Internet, in denen weder UMTS noch DSL zur Verfügung steht", sagt Ottendorfer.

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