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Microsoft überarbeitet "Laptop-Jäger"-Kampagne nach Apples Beschwerde

26.07.2009 | 18:37 Uhr |

Offiziell feiert Microsoft, das ihre Werbekampagne so erfolgreich läuft, dass auch Apple dazu Stellung nimmt, Hinter den Kulissen jedoch hat Microsofts Rechstabteilung zugeschlagen und die umstrittenen Inhalte korrigiert.

Macbook Pro 17 Zoll Januar 2009
Vergrößern Macbook Pro 17 Zoll Januar 2009

Während Microsofts Werbeabteilung offiziell noch feiert, endlich Apples Aufmerksamkeit erregt zu haben, hat inoffiziell die Rechstabteilung von Microsoft bereits klein beigegeben und die Werbespots der Laptop-Hunter-Reihe geändert.

Seit März veröffentlicht Microsoft Werbespots der Kampagne "Laptop-Jäger", in denen "Kunden" beim Kauf eines Laptop-Computers beobachtet werden. Darunter ist zum Beispiel eine Jura-Studentin mit ihrer Mutter, die beim Stöbern im Apple Store den Grundpreis für einen Apple-Laptop mit knapp 2000 US-Dollar beziffern und als zu teuer bewerten. Mit der Aktualisierung seiner Laptop-Reihe im Juni hat Apple nun die Preise gesenkt und die Rechtsabteilung hat Kevin Turner, den leitenden Geschäftsführer von Microsoft aufgefordert, die veraltete Preisangaben aus den Werbespots zu entfernen.

Turner zeigt sich begeistert, dass er von Apple wegen seiner Reklamestrategie einen Anruf erhielt und verkündete, dass seine offenbar erfolgreiche Werbestrategie unverändert weiterlaufen wird. Hinter dieser Fassade sieht es jedoch etwas anders aus: Innerhalb einer Woche nach Apples Beschwerde wurde der Text geändert und in den Werbespots wird nun nur noch allgemein bemerkt, dass für Apple Laptops ein Kunde "eine Menge Geld allein für die Marke bezahlt.", berichtet Advertising Age .

Während dies nur eine kleine Änderung im Reklamefilm bedeutete, ist Microsoft damit höchstwahrscheinlich knapp einer Klage von Apple vor dem Bundesaufsichtsamt für fairen Handel (FTC, Federal Trade Commission) entgangen.

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