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Onlinelib veröffentlicht Digital-Publishing-Lösung Maganza

21.06.2011 | 13:14 Uhr |

Maganza ist eine digitale Publishing-Lösung, die es Medienkonzernen ermöglicht, ihre Inhalte für das iPad zu optimieren und mit multimedialen und interaktiven Elementen anzureichern.

Dabei begleitet Maganza laut Anbieter seine Kunden während des gesamten Erstellungsprozesses: Von der Bereitstellung aller Tools zum Erstellen der neusten Designs ( Indesign-Plugin ) und Entwickeln interaktiver Elemente ( HTML5 ), über das Zusammenstellen von Magazinseiten und die Darstellung im hauseigenen Maganza-Reader bis hin zum Publizieren, Verkaufen und Bewerben über den Apple Store. Das heißt Maganza stellt neben den Software-Modulen für Design und Entwicklung einen kompletten Workflow samt Datenbank, Administrationseinheit und eigenem Reader bereit. Und dies sind laut Entwickler summarisch die speziellen Features der Software:

  • Echtzeit-Workflow für internationale Teams: Während des gesamten Erstellungsprozesses des interaktiven digitalen Magazins können alle beteiligten Designer, Entwickler, Redakteure und Kunden unabhängig von ihrem Ort einzelne Dateien in Echtzeit sehen, darauf zugreifen und sie bearbeiten und so einzelne Seiten eines Magazins in finalem Layout und Text untereinander austauschen und editieren.

  • Zentrale Datenbank: Hohe Datensicherheit durch fertiges Image für Oracle Virtualbox. Zur zentralen Speicherung der Inhalte dient eine SQL-Datenbank, die sowohl von Designern als auch von Entwicklern mit den einzelnen Magazinseiten sowie mit Design- oder interaktiven Elementen (etwa HTML5) gefüttert wird. Maganza muss dazu nicht installiert werden, sondern stellt seinen Kunden eine virtuelle Instanz, sprich ein fertiges Image für Oracle Virtualbox zur Verfügung. Über die zentrale Administrationseinheit Maganza Art Director greifen alle Beteiligten je nach Zugangsberechtigung auf die Datenbank zu.

  • Softwaremodule: Indesign-Plugin und Schnittstelle für HTML5-Elemente. Für die Bearbeitung der Inhalte stehen verschiedene Software-Module zur Verfügung, allen voran das Indesign-Plugin. Hiermit erstellen die Designer ihre Seiten-Layouts. Designer oder Entwickler können ihre Indesign-Dateien direkt mit anderen Designern austauschen, denn für die finale Datei des digitalen Magazins benötigt man keinen SQL-Zugriff. Der SQL-Zugriff erfolgt nur während des Erstellungsprozesses, nicht nach der Fertigstellung des Magazins.

  • Maganza Reader: Mit dessen Hilfe lässt sich das Magazin final zusammenstellen, anzeigen und verkäuflich machen. Damit werden interaktive Elemente wie HTML5-Komponenten im Reader zum Leben erweckt. Dank der HTML5-Schnittstelle im Maganza Reader können transparente HTML5-Animationen, Videoplayer, Slideshows, Textbausteine, CSS3-Animationen, Bilder Galerien, Mini-Spiele oder eigene Module direkt im Magazin platziert werden. Wichtig für das iPad: Der Maganza iPad Reader unterstützt sowohl den Portrait- als auch den Landscape-Modus und passt alle Elemente automatisch an das Layout an. Auch eigene Fonts können geladen werden.

Der Maganza iPad-Reader garantiert laut Anbieter, dass alle Komponenten den SDK-Vereinbarungen von Apple entsprechen, so dass der Maganza Reader vom Apple Store nicht abgelehnt werden könne und immer dem aktuellen Stand von Apple entspricht. Es entstehen keine Zeitverzögerungen bei der Publikation, verspricht der Entwickler. Um das Magazin erfolgreich zu verkaufen, hat der Maganza-Reader ferner einen standardmäßig vorgefertigten Shop implementiert, der mit dem App Store kompatibel ist. Die Abrechnung erfolgt über iTunes, es kann Werbung geschaltet und auch ausgewertet werden. Ausverkaufte oder vergriffene Ausgaben werden archiviert und zum Verkauf bereit gestellt. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von Maganza ist: Der Maganza iPad Reader wird mitgeliefert. Das heißt: Der Reader ist vom Inhalt des Magazins getrennt. Nur der Reader wird bei Apple gehostet, die Inhalte können bei jedem beliebigen Cloud-Anbieter abgelegt werden. Dadurch spart der Kunde Kosten und ist wesentlich flexibler, nachträglich Inhalte zu bearbeiten. So können zum Beispiel etwaige inhaltliche Rechtsverstöße im Magazin schnell behoben werden.

Preise und Verfügbarkeit

Die Anschaffungskosten von Maganza belaufen sich auf 999 Euro für jeden veröffentlichten Titel. Die Zahl der Ausgaben ist nicht limitiert. In dem Preis sind kostenlose Updates des Indesign-Plugin für ein Jahr enthalten. Zusätzlich fällt noch eine Kommission von 0,05 Euro für jedes an den Endkunden verkaufte Magazin im App Store an. Über die Website des Entwicklers ist nach Registrierung eine Demoversion erhältlich. Weitere Informationen über Maganza bietet dieser PDF -Flyer.

Info: Onlinelib

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