Tablet-Mac
Barnes and Noble gegen Amazon Kindle
Der Markt für E-Book-Reader soll sich um einen vielversprechenden Kandidaten vergrößern: Der Verlag Barnes and Noble soll an einem Konzept arbeiten, das ein wenig dem des kolportierten Tablet-Mac gleicht.
Amazon will seinen E-Book-Reader Kindle weltweit vermarkten, ab nächster Woche ist das Lesegerät in Deutschland zu haben. Die Szene erwartet jedoch, dass Amazons Hauptkonkurrent nicht Sony mit seinen Readern sein werde, sondern Apple, das Anfang 2010 seinen ominösen Tablet-Mac herausbringen werde, der sich bestens für den Gebrauch von elektronischen Büchern einsetzen lasse.
Das iTablet in der Phantasie der Künstler
Die englische Seite Macformat tippt auf einen Tablet-Mac mit externer Tastatur. Eine Dockingstation wie im Bild hat Apple sich bereits patentieren lassen. So wenig Phantasie trauen wir Apple aber nicht zu.
Das iTablet von Steini Freyr stammt noch von 2005. Gut zu erkennen die Tiger-DVD. Aber das Modbook von Axiotron hat bereits gezeigt, dass sich Mac-OS X nur bedingt auf Touchscreens nutzen lässt.
Dieses Bild eines mutmaßlichen Prototyps wurde dem Tech-Blog Engadget zugespielt. Das Gerät befindet sich in einer geschlossenen Vitrine. Das Betriebssystem ist eine XL-Ausgabe des iPhone-OS. Ob das Bild authentisch ist, kann Engadget nicht bestätigen, durch die Vitrine sind Details des Gehäuses jedoch ohnehin kaum zu erkennen.
Vor zwei Jahren entstand dieses Design von Pablogger, das ein internes DVD-Laufwerk vermutet. DVD ist aber recht langweilig und widerspricht an sich dem Gedanken "Netbook". Apple hat gerade erst eine iPhone-Software veröffentlicht, welche Inhalte auf der Mobile Me iDisk nutzbar macht. Das klingt vielversprechend.
Der Blog wowio.wordpress.com vermutet ein sehr großes iPhone. Nur stellen wir uns das Telefonieren - ohne Headset - mit solch einem Brett höchst komisch vor.
Sogar eine passende Werbeanzeige gibt es schon. Eine echte Apple-Kampagne dürfte aber wesentlich pfiffiger daherkommen.
Tommaso Gecchelin schlägt eine Art Macbook Touch vor - mit einem elastischen Bildschirm. Sehr überzeugend - aber eher nicht vor 2020 machbar.
Von 2007 stammt dieser iPhone Pro von Artilleryunit. Auch hier irritiert das Dock. Nochmal: Wenn das ominöse Mac-Tablet ein iPod Touch XL wird, dann sicherlich mit iPhone-OS 3.0. Wer braucht auf solch einem Gerät auch schon echtes Multitasking?
Eine Tastatur erwarten nur wenige Designer, anders Gizmodo. Eine Tastatur wäre aber ein echter Rückschritt. Jetzt, wo iPhone-OS 3.0 die Tastatur stets im Querformat darstellen kann?
PC World erwartet einen größeren Bildschirm. Zehn Zoll sollten es schon sein, 1200 mal 1024 Pixel mindestens.
Eher unwahrscheinlich ist ein Bildschirm dieser Größe, den Gizmodo bei Flickr fand. Wenigstens setzt dieser Entwurf auf iPhone-OS. iPhone meets Breitmaulfrosch.
Einen ganzen Tablet-Contest hat vor einiger Zeit Gizmodo veranstaltet dieses Konzept stammt von Thomas Palmer. So könnte man sich eine virtuelle Tastatur vorstellen. Spannend ist hier die Frage des Druckwiderstands der Tasten...
Gewinner der Wettbewerbs wurde das Konzept von Logan Lape. Auch hier der vielleicht entscheidende Fehler: Mac-OS X müsste sehr stark angepasst werden. Schön die Garageband-Idee mit der virtuellen Klaviatur, auch dafür hat ja Apple ein Patent. Vielleicht arbeiten die Programmierer in Cupertino schon daran
Runde Formen erwartet John Kruemp, auch ein Teilnehmer des Wettbewerbs, der auf ein für Touchpads umgeschriebenes Snow Leopard setzt.
Das ist keine Studie sondern das bald erscheinende Modbook Pro (für 5000 US-Dollar)
Auch IGN erwartet eine integrierte Tastatur, die aber nur wenig Platz für den Bildschirm ließe.
Das von Adam Benton für Mac Format erstellte Design gehören sicher zu den schönsten Mockups. Wenn es gelingt, den Bildschirm noch kratzfester und vor allem flüssigkeitsabweisend zu machen, würde sich solch ein Pad auch als Frühstücksbrett eignen. Die Zeitung hat dann ausgedient.
Natürlich hat sich auch Macwelt des Themas angenommen.
So stellt sich unser 3D-Künstler...
.. das Mac-Tablet vor.
Ein weiterer Konkurrent steht laut Wall Street Journal in den Startlöchern, der Verlag Barnes and Noble plant demnach ein eigenes Lesegerät für E-Books. Dieses soll - wie der ominöse Table-Mac - auf einen Touchscreen und eine virtuelle Tastatur setzen, behaupten dem Projekt nahe stehende Quellen. Bücher soll das Gerät drahtlos beziehen, ob über das 3G-Mobilfunknetz eines Telekommunikationspartners oder über Wi-Fi sei jedoch noch nicht klar. Ein Antrag auf Zulassung sei bei der Behörde FCC eingegangen, dieser sei jedoch vertraulich gehalten und nenne der Öffentlichkeit lediglich ein Detail: Als Hersteller werde im Auftrag des Verlages die taiwanesische Manufaktur Amtek bereit stehen. Laut dem Technik-Blog Gizmodo werde das Gerät auf Googles Handy-Betriebssystem Android setzen. Alles in allem könnte sich eine neue Konkurrenzsituation Apple und Google abzeichnen.





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