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Taiwan-Beben bremst POP

15.12.1999 | 00:00 Uhr |

Die von IBM im Sommer dieses Jahres angekündigte Referenz-Hauptplatine für Rechner der Power PC Open Platform (POP) wird nach Informationen unserer Schwesterpublikation Macworld erst im nächsten Jahr fertig. Die Verzögerung hätten laut IBM die erdbebenbedingten Lieferprobleme taiwanesischer Partnerunternehmen verursacht. Derzeit arbeiten drei Hersteller an Rechnern, die auf POP basieren und unter der bevorstehenden Linux-Distribution Linux PPC 1999 Q4 laufen sollen. Mit den ersten POP-Workstations und -Servern sei nicht vor März 2000 zu rechnen. POP ist nach der Common Hardware Reference Platform (CHRP) IBMs zweiter Versuch, Power-PC-basierte und plattformunabhängige Rechner zu etablieren. Die POP-Hauptplatine basiert auf dem für die CHRP entwickelten IBM-Projekt Longtrail und bietet unter anderem 100-MHz-SDRAM, 133 MHz-AGP, einen 33-MHz-PCI-Bus, Ethernet und Ultra-DMA 33. Außerdem weist das Referenzboard drei PCI-Steckplätze und vier DIMM-Speichersteckplätze auf. lf

Info: IBM, Internet: www.chips.ibm.com/products/powerpc/linux

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