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iFixit: Neues iPad noch schlechter zu reparieren

23.03.2012 | 07:15 Uhr |

Kaum war das neue iPad im Verkauf, haben die Bastler von iFixit das neue Gerät zerlegt. Das Ergebnis - ohne Ingenieur-Diplom lieber Finger weg.

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Man mag zwar kaum hinschauen , die Erkenntnisse, die die Betreiber von iFixit.com beim Zerlegen des neuen iPads gewonnen haben, sind aber sehr aufschlussreich. Die Teardown-Spezialisten urteilen, Apple habe beim neuen iPad noch weniger Wert auf die Möglichkeit einer Do-it-yourself-Reparatur gelegt. Im "Reparierbarkeitsindex" von iFixit bekommt das neue iPad daher nur zwei von zehn Punkten, das iPad 2 hatte es immerhin noch auf vier Punkte gebracht.

Apple stellt Bastlern hohe Hürden in den Weg, wollen sie an die Innereien des iPad gelangen: "In das Innere des iPad zu gelangen ist so tricky, wie wir es erwartet haben, da wir wussten, wie schwer es beim iPad 2 war. Das Front-Panel ist an den Rahmen geklebt. Wir haben vorsichtig ein Heißluftgebläse eingesetzt um den Kleber zu lösen, haben das Panel mit Plektren bewegt und das Glas mit für schwere Arbeiten geeigneten Saugglocken abgehoben."

Im Inneren warteten keine große Überraschungen, es sei aber immer wieder erstaunlich, wie viel Platz der Akku des iPad einnehme. Das Dispaly hat laut iFixit Samsung gefertigt, der Flash-Speicher hingegen komme von Toshiba und die Funkchips von Qualcomm.

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