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Technik-Konzerne fordern Ende der NSA-Überwachung

26.03.2015 | 18:38 Uhr |

Die Sammlung von Metadaten durch die NSA soll nach Ansicht von Apple, Microsoft und Google aufhören.

Ein von Apple, Microsoft und Google angeführter Zusammenschluss aus IT-Unternehmen, Anwälten und Handelsorganisationen hat US-Präsident Barack Obama und andere Regierungsmitglieder aufgefordert, die Überwachung durch die NSA sowie die Sammlung von Metadaten aus Telefonaten zu beenden. In einem Brief wurde das NSA-Programm als „unhaltbar“ bezeichnet, entsprechende Reformen seien zwingend nötig.

Die Datensammlungen der NSA basieren auf den Absätzen 215 und 214 des Patriot Act, die nach den Terroraktionen am 11. September 2001 eingeführt wurden. Es gebe innerhalb der Beschwerdeführer zwar unterschiedliche Vorstellungen, wie genau die Gesetze reformiert werden müssen. Eine Änderung durch den Kongress sei jedoch unausweichlich.

Beide Gesetze laufen im Juni aus und müssten verlängert werden. Damit verbunden solle nach Ansicht der Briefautoren auch die NSA als Organisation neu aufgestellt werden.

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