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Technik für übermorgen: HVD, ein potentieller Blu-ray-Nachfolger

02.07.2007 | 11:34 Uhr |

Wissenschaftlern an der TU Berlin ist es erstmals gelungen, einen Prototypen einer Holographic Versatile Disc (HVD) herzustellen.

Auf der Scheibe in Form einer CD mit zwölf Zentimetern Durchmesser lassen sich 500 Gigabyte Daten speichern. Demnächst, schreibt Golem , sollen es sogar 1000 Gigabyte sein. In 36 Monaten habe das Forscherteam um Prof. Dr. Susanna Orlic eine Holo-Disc mit 50 Schichten entwickelt. Zum Vergleich: Eine herkömmliche CD besteht aus nur vier Schichten. Durch die Verlagerung der Daten "in die Tiefe" können die Discs größere Datenmengen speichern. Holografische Speicher gelten als das Medium, das DVD und BlueRay den Rang abzulaufen könnte. Bislang gibt es Golem zufolge aber noch keine einheitlichen Standards und noch sei ungeklärt, inwiefern sich der wissenschaftliche Durchbruch auch wirtschaftlich erschließen lässt.

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