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O2 erlaubt VoIP-Nutzung im Handynetz

17.08.2009 | 13:17 Uhr |

Der Mobilfunkanbieter O2 öffnet sein Netz für Telefonate über das Internet. Nutzer mit Datentarifen dürfen ab sofort auch Skype und Co. zum Telefonieren verwenden.

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Kunden mit einem Datentarif für mobiles Internet dürfen das O2-Netz jetzt auch für Telefonate über das Internet benutzen. Der Anbieter öffnet sein Netz offiziell für VoIP-Dienste wie Skype. Damit ist O2 der erste der großen Provider, der dies offiziell erlaubt. T-Mobile beispielsweise schließt die Nutzung von VoIP und anderen Kommunikationsdiensten in den AGB seiner Tarife aus.

Beispielsweise auf dem iPhone kann man Skype bequem nutzen und kostenlos darüber mit anderen Skype-Nutzern telefonieren oder gegen vergleichsweise geringe gebühren auch in das Festnetz telefonieren. Dies funktioniert auf dem iPhone aber nur über WLAN, im Mobilfunknetz ist dies deaktiviert. Die Netzbetreiber sperrten sich bislang gegen die Konkurrenzdienste aus dem Internet, da sie fürchten, dass VoIP und Messenger-Dienste die Handyumsätze durch Telefonate und SMS reduzieren könnten.

O2 bietet drei verschiedene Datenoptionen an. Das Internet-Pack S kosten fünf Euro im Monat und bietet 30 Megabyte Datentransfer. Gegen zehn Euro monatlich erhalten Kunden das Internet-Pack M und damit 200 Megabyte in HSDPA-Geschwindigkeit, bei mehr Transfervolumen wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Für 25 Euro im Monat liegt das Datenvolumen bei fünf Gigabyte im Monat.

Siehe dazu auch: "Chatten verboten: Die iPhone-Tarife und das Kleingedruckte"

Info: O2

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