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Benehmen im Web. 2.0

05.07.2011 | 11:15 Uhr |

Bereits zum zweiten Mal hat die Deutsche Telekom einen Knigge für das World Wide Web und für Social Media veröffentlicht. Der vielleicht nicht ganz ernst gemeinte Ratgeber wurde vom Team des Creation Centers der Telekom Laboratories und der Netzgemeinde entwickelt.

Adolf Freiherr von Knigge 4zu3
Vergrößern Adolf Freiherr von Knigge 4zu3
© Wikipedia Commons

101 digitale Empfehlungen wurden in einem Büchlein zusammengetragen, noch mehr davon stehen im Netz auf der Seite http://eetiquette.de

„Früher war alles einfacher", meinen die Autoren, als der Knigge noch die Benimmregeln vorgab. Heute hingegen gibt es Fragen wie „Ist es ok, wenn ich eine „Kontaktanfrage" auf Facebook ignoriere?", „Bin ich unhöflich, wenn ich im Restaurant mein Handy auf den Tisch lege?" oder „ Wie lange darf ich im Café das kostenlose Wi-Fi nutzen, ohne etwas zu bestellen?".

Höflich bleiben. Am Handy und im Web gelten andere und doch die gleichen Regeln wie offline.
Vergrößern Höflich bleiben. Am Handy und im Web gelten andere und doch die gleichen Regeln wie offline.

Rat in all diesen und Fragen der „Höflichkeit 2.0" versucht jetzt das das Team des Creation Centers der Telekom Laboratories zu geben. Eine mehrmonatige Recherche ging den wichtigsten 101 Leitlinien voraus, heißt es bei der Deutschen Telekom. Workshops wurden abhalten, Experten befragt und internationale Gäste eingeladen.

Neben den T-Labs haben der Telekom auch Gesche Joost, Professorin für Interaction Design an der UdK Berlin, Masterstudierende des Royal College of Art in London und die Deutsche Knigge Gesellschaft bei der Herstellung der Benimmregeln geholfen.

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