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Mobiles Internet kommt im Alltag an

02.12.2010 | 09:45 Uhr |

Die Telekom hat eine neue Studie zur Nutzung von Mobilfunk und mobilem Internet bei Endkunden vorgelegt. Demnach greift fast jeder vierte Nutzer schon von einem mobilen Gerät auf das Internet zu - das Lesen von E-Mails ist dabei die Lieblingsbeschäftigung.

bb subnet mobile internet teaser cio
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In Zusammenarbeit mit TNS Infratest hat die Telekom eine Studie zum Mobilfunk und mobilem Internet veröffentlicht . Kaum verwunderlich: 91 Prozent der befragten Nutzer erwarten deutschlandweit einen lückenlosen Empfang für Sprache. Beim Internet will die Hälfte einen stabilen Zugang - der Wert steigt auf 80 Prozent an, wenn man die wirklichen Nutzer des mobilen Internets zu Grunde legt. Für Anbieter interessant: Rund 37 Prozent der Befragten würden für eine bessere Qualität des mobilen Internets auch einen höheren Preis zahlen - möglich also, dass demnächst Anbieter mit entsprechenden Qualitätszugängen auf den Markt kommen.

Bundesweit, so die Studie, nutzt mit 23 Prozent rund jeder vierte Handybesitzer das mobile Internet, der Osten der Republik liegt mit 28 Prozent sogar über dem Durchschnitt. Ganz vorne in der Nutzung liegt der Zugriff auf mobile E-Mails (79 Prozent), die elektronische Post liegt sogar noch vor dem normalen mobilen Surfen (75 Prozent). Die Kontaktpflege in sozialen Netzen landet mit 32 Prozent auf Platz 3.

In der Studie wurde auch die neue Mobilfunktechnologie Long Term Evolution (LTE) abgefragt, der Nachfolger der aktuellen UMTS/HSDPA-Technik. LTE soll neben 3G eingesetzt werden, etwa um auch ländliche Gebiete für schnelles mobiles Internet zu erschließen. 31 Prozent der Deutschen können den Begriff schon richtig zuordnen - allerdings denkt noch jeder Zehnte beim Kürzel LTE an einen Schnellzug.

Das mobile Internet scheint also weiter auf Wachstumskurs zu bleiben. Das mag für die Nutzer durchaus angenehm sein, birgt aber auch Gefahren, wenn der Ausbau der Netze nicht mit der Nachfrage mithalten kann, wie der Artikel " Es wird eng im mobilen Internet " zeigt. Die Studie der Telekom kann hier kostenlos eingesehen werden.

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