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Telekom muss Konkurrenz zügig Leitungen vermieten

11.10.2001 | 00:00 Uhr |

Die Deutsche Telekom darf die Bereitstellung von Mietleitungen für ihre Konkurrenten nicht länger hinauszögern. Mit präzisen Klauseln für die Vertragsbedingungen will die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post den Bonner Telefonriesen jetzt zur strikten Einhaltung von Fristen verpflichten. Es gebe derzeit einen erheblichen Lieferstau und nicht akzeptable Verzögerungen bei der Bereitstellung dieser Festverbindungen, erklärte der Behördenchef Matthias Kurth am Donnerstag. "Dies ist zur Zeit eine der gravierendsten Belastungen für den Wettbewerb."

Mit der verbindlichen Festlegung von Lieferfristen zwischen acht Wochen und maximal bis zu sechs Monaten, soll die Telekom in die Pflicht genommen werden. "Wir erwarten von der Telekom eine umgehende Umsetzung der Vorgaben und vor allem eine deutliche Verbesserung der Bereitstellungspraxis", betonte Kurth. dpa

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