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Telekom weist Vorwürfe über Absprache zurück

24.08.2004 | 09:59 Uhr |

Die Deutsche Telekom hat nach eigenen Angaben kein Wettbewerbsverbot für das Internetgeschäft mit Kabel Deutschland (KDG) vereinbart.

"Die Verträge mit KDG sehen keine Einschränkung der Geschäftsaktivitäten vor", sagte ein Telekomsprecher am Dienstag in Bonn. Es gebe auch keine Nebenvereinbarungen, in denen ein solches Verbot festgeschrieben sei.

Laut Medienberichten hat das Bundeskartellamt ein Ermittlungsverfahren gegen den Konzern eingeleitet. Das Wettbewerbsverbot sei Teil der Veräußerung des TV-Kabelnetzes der Telekom an Finanzinvestoren gewesen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Das Kartellamt wollte sich vorerst nicht dazu äußern.

Auch eine Sprecherin des Bundeskartellamtes wollte am Dienstag vorerst keinen Kommentar abgeben. Sie verwies auf eine Pressekonferenz im weiteren Tagesverlauf. Behördenchef Ulf Böge will sich dabei zu der Abmahnung der geplanten Milliardenfusion von vier TV-Kabelnetzbetreiber äußern.

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