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Star Money 7.0

06.09.2009 | 09:06 Uhr |

Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt, dass eine der erfolgreichsten Finanzverwaltungen aus der Windows-Welt in der Version 7.0 endlich als native Cocoa-Anwendung für den Mac erscheint. Wir haben das X11-Paket für den Mac getestet

Star Money hebt sich durch überragenden Funktionsumfang hervor und verwaltet in der neuen Version zusätzlich auch Amazon-Konten
Vergrößern Star Money hebt sich durch überragenden Funktionsumfang hervor und verwaltet in der neuen Version zusätzlich auch Amazon-Konten

Star Money benötigt auch in der Version 7 einen Mac mit Intel-Prozessor sowie X11 und die Windows-Laufzeitumgebung Darwine. Positiv fällt die gegenüber der Vorgängerversion verbesserte Installation auf, die sogar automatisch alle Daten aus Star Money 6.0 übernimmt.

Einmal installiert, läuft das Programm äußerst stabil. Subjektiv scheint die Mac-Version sogar wesentlich flüssiger auf Interaktionen als die vergleichbare PC-Version zu reagieren. Negativ fällt jedoch die fehlerhafte Beenden-Funktion auf, die das Programm nicht wirklich beendet. Dafür verfügt Star Money über einen überragenden Funktionsumfang.

In der neuen Version kann man Amazon-Konten einrichten, die analog zu ebay-Konten alle Käufe und Verkäufe verwalten. Im Gegensatz zu ebay-Konten erhält man beim Erstabruf alle Transaktionen der vergangenen Jahre. Wer seine Geldanlagen in Österreich tätigt, kann sich nun darüber freuen, dass Star Money online Konten in Österreich über Screen Scraping abfragt und verwaltet. Darüber hinaus verfügt das Programm über eine verbesserte Reportfunktion, die die vorhandenen Auswertungen um einen Einnahmen-/Ausgaben-Vergleich, einen Gesundheitsreport und einen Finanzstatus erweitert.

Auf der Zahlungsverkehrsseite hat Star Money die Komfortüberweisung integriert, die Limit neutral auf vordefinierte Referenzkonten Zahlungen durchführt. Ferner versendet das Programm nun Überweisungen sowie EU-Überweisungen als Eilaufträge per HBCI.

Empfehlung

Dem hervorragenden Funktionsumfang von Star Money steht eine nicht Mac-typische Bedienerführung gegenüber. Ob der Hersteller jemals eine native Mac-Version entwickeln wird, scheint kaum mehr wahrscheinlich zu sein. Mac-Anwender sollten ihre Kaufentscheidung davon abhängig machen, ob sie Funktionsvielfalt oder alternativ ein natives Mac-Programm mit eingeschränktem Funktionsumfang bevorzugen. Rainer Wolff

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