1022169

Mini Stack v3

29.07.2009 | 17:38 Uhr |

Festplatten im Mac-Mini-Format sind schick und praktisch. Mit dem Mini Stack v3 bringt Newer Tec die dritte Generation seines Leergehäuses. Wir prüfen es im Labor und in der Praxis.

Die Grundfläche des Gehäuses ist mit dem des Mac Mini identisch, insgesamt ist es nur etwas flacher.
Vergrößern Die Grundfläche des Gehäuses ist mit dem des Mac Mini identisch, insgesamt ist es nur etwas flacher.

Newer Tec hat das externe Gehäuse Mini Stack v3 auf den aktuellen Stand der Technik gehievt. An Anschlüssen für den Festplattenbetrieb bietet das Gerät alles was das Herz begehrt: USB-2.0, Firewire 400, Firewire 800 und eSATA. Daneben stellt es einen aktiven USB-2.0-Hub zur Verfügung. Hier bekommt man insgesamt drei zusätzliche USB-Ports. Einer davon befindet sich zusammen mit dem Firewire-400-Anschluss an der linken Seite. Das stört zwar die Optik, ist aber ungemein praktisch, wenn man schnell mal einen USB-Stick oder die DV-Kamera anschließen will.

Intern lässt sich das Gehäuse mit einem 3,5-Zoll-SATA-Laufwerk bestücken. Einschränkungen in der Kapazität gibt es hier nicht, es funktionieren alle Festplatten bis zum aktuellen Kapazitätsmaximum von zwei Terabyte.

Das Gehäuse sieht zwar aus wie Aluminium, doch es besteht aus Kunststoff. Den Farbton hat der Hersteller ganz gut getroffen, im Vergleich zum Mac Mini erscheint es lediglich eine Spur gelber.

Der Einbau einer Platte ist auch von Laien zu bewältigen. Man schraubt dazu einen großflächigen Alu-Kühlkörper direkt an die Unterseite der Festplatte und befestigt den Kühlkörper anschließend mit vier weiteren Schrauben im Gehäuse. Den Temperaturfühler für die Lüftersteuerung klebt man nun mit dem beiliegenden Klebestreifen am besten mittig auf die Oberseite der Festplatte. Jetzt muss man nur noch das SATA- und das Stromkabel mit der Platte verbinden und den Kunststoffdeckel einrasten.

Tempo

Intern arbeitet ein neuer Brückenchip von Oxford, der auf die Bezeichnung Oxford OXUF924DSb. Für den Test benutzen wir ein Laufwerk von Western Digital mit zwei Terabyte Kapazität. Die mittleren Datenraten liegen damit bei 66 MB/s beim Schreiben und 57 MB/s beim Lesen. Das sind sehr gute Werte. Per eSATA könnten noch bessere Ergebnisse erzielt werden, doch Apple bietet nach wie vor keinen Mac mit eSATA-Anschluss an.

Das Gehäuse lässt sich sowohl von USB, als auch von Firewire booten. Apples Backup-Software Time Machine erkennt die Platte ebenfalls auf Anhieb.

Der Interne Lüfter springt nur bei Bedarf an und erzeugt dann hörbare Geräusche. Wir messen zwischen 1,5 und 2 Sone. Im Test passiert das etwa nach 15 Minuten Volllast der Platte (ständige Zugriffe). Diese Zeit ist allerdings von der verwendeten Festplatte und der Umgebungstemperatur abhängig.

Empfehlung

Der Mini Stack v3 von Newer Tec ist ein praktisches Festplattengehäuse im Mac-Mini-Design und mit Vollausstattung. Wer ein eine schnelle externe Festplatte. Beispielsweise für Time Machine sucht, ist mit dem Gerät gut beraten. Vom Dauerbetrieb unter Volllast raten wir jedoch aufgrund der dann einsetzenden deutlich vernehmbaren Lüftergeräusche ab. Christian Möller

Feedback: christian.moeller@macwelt.de

0 Kommentare zu diesem Artikel
1022169